Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research

News

Frank Gadinger über Luc Boltanskis Pragmatische Soziologie und Internationale Beziehungen

12.07.2016

Luc Boltanski ist einer der bedeutendsten Gesellschaftstheoretiker der Gegenwart. Ob und inwiefern seine soziologische Sicht für das Gebiet der Internationalen Beziehungen relevant sein könnte, wurde bislang nicht untersucht. In einem kürzlich in der Zeitschrift 'International Political Sociology' erschienen Artikel geht Frank Gadinger, Leiter des Forschungsbereichs "Die umstrittene

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Call for Papers: The Global Politics of Acceptance: Claiming Epistemic and Governance Authority in the Post-national Constellation

04.07.2016

Das globale Ökosystem der Autorität verändert sich. Konfrontiert mit komplexen Dynamiken und "verzwickten Problemen" - wie die globale Erwärmung oder weltweite Lebensmittelrisiken - sind Entscheidungsträger auf den Rat von Spezialisten angewiesen. Dennoch gibt es immer mehr Wettbewerb zwischen den verschiedenen Akteursgruppen politisch relevantes Know-how zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig stellen Bürger die Rolle der Expertise in der Gesellschaft mehr denn je in Frage. Als Ergebnis sind bisher nicht hinterfragte Vereinbarungen politisch relevanter Wissensproduktion zunehmend mit unterschiedlichen Normen der wissenschaftlichen Integrität und politischen Verantwortlichkeit konfrontiert. Es besteht daher ein wachsender Bedarf politische Expertise neu zu denken und neue Formen der Governance-Koordinierung sowie epistemischen Autorität auf transnationaler Ebene zu finden.

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Freundliche Bedingungen und bedingtes Gastrecht: Nikita Dhawans kritischer Blick auf unausgesprochene Annahmen der Europäischen Aufklärung

15.06.2016

Die 19. Käte Hamburger Lecture des Kollegs wurde von Prof. Nikita Dhawan am ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) in Stuttgart gehalten. Die Veranstaltung war Ausdruck und zugleich Botschaft des gemeinsamen Interesses beider Institutionen, ein kritisches Verständnis auswärtiger Kulturbeziehungen in und zwischen heutigen Gesellschaften voranzubringen.

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Statt falsch adressiertem Klassenkampf: ein neuer Gesellschaftsvertrag

10.05.2016

Claus Leggewie, Co-Director des Käte Hamburger Kollegs, hat sich in einem Interview in den Tagesthemen zur aktuellen politischen Lage geäußert und in diesem Zusammenhang Lösungswege für bestehende gesellschaftliche Konfliktlinien angemahnt.

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Leitbild

Das Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research will zum besseren Verständnis der Möglichkeiten und Hindernisse grenzüberschreitender Kooperation beitragen. In einer Lerngemeinschaft entwickeln Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Fachrichtungen und allen Weltregionen die Umrisse einer zeitgemäßen Kooperationsforschung, um neue Wege globaler Politikgestaltung zur Krisenbewältigung und zum Schutz der globalen Gemeingüter zu erkunden. Unser Ziel ist es, zum Knotenpunkt eines sich daraus entwickelnden Forschungszweiges zu werden.

Das Käte Hamburger Kolleg „Politische Kulturen der Weltgesellschaft“ ist ein interdisziplinäres Zentrum für globale Kooperationsforschung (Centre for Global Cooperation Research) der Universität Duisburg-Essen. Es ist das jüngste von zehn Käte Hamburger Kollegs, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung als internationales geisteswissenschaftliches Forschungskolleg gefördert werden.