Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research

News

Dirk Messner, Co-Director KHK/GCR21

Planetare und humanitäre Grenzen: Notwendige Auslöser für kooperative Lösungen?

18.06.2014

In die aktuelle Debatte um ein neues Selbstverständnis deutscher Außenpolitik kommt Bewegung. Nachdem auf der Münchner Sicherheitskonferenz Anfang Februar vor allem Bundespräsident Gauck ein neues, selbstbewusstes Auftreten Deutschland im internationalen Kontext vorgeschlagen hatte, haben sich die Ereignisse - gewissermaßen die 'Anwendungsszenarien' dieser Diskussion - so sehr überschlagen, dass für konzentrierte Abwägungen kaum Zeit vorhanden schien. Joachim Gaucks jüngste Vorschläge zur notwendigen Übernahme einer militärischen Rolle durch Deutschland wirken vor dem Hintergrund dieser durchaus dramatischen Entwicklung der internationale Sicherheitsbeziehungen umso diskussionswürdiger.

Eine immer vernehmlichere Stimme in dieser Diskussion kommt von einem der Direktoren des Käte Hamburger Kollegs, Dirk Messner.

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Internationale Tagung: Humanitarianism and Changing Cultures of Cooperation

17.06.2014

Der Humanitarismus ist zu einem Hauptfaktor des Geschehens in der Weltgesellschaft geworden, der enorme Ressourcen kanalisiert und als Begründung für verschiedene Formen der Intervention in die „inneren Angelegenheiten” von Staaten dient. Gleichzeitig ist humanitäres Handeln ein Beispiel für eine Kooperation, die auf einer Kultur der Gabe statt auf reiner Nutzenmaximierung basiert, dadurch aber nicht weniger mit Dilemmata und Ambivalenzen belegt ist.

Vor diesem Hintergrund veranstaltete das Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research in Zusammenarbeit mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) vom 5.-7. Juni 2014 die Konferenz “Humanitarianism and Changing Cultures of Cooperation” in Essen.

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Call for Application: Fellowships Frühjahr 2015

21.05.2014

The Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research invites applications for fellowships roughly beginning in April 2015. Fellows will join the Centre for a period of six to twelve months. The fellowships provide a working space in fully equipped offices and a competitive stipend commensurate with applicants’ level of professional experience. In order to maximize their engagement with the community at the Centre, during their fellowship terms fellows are expected to routinely spend time in and conduct much of their work from Duisburg, in most cases requiring residency in Duisburg or the Rhein-Ruhr region. They should show interest in contributing to the Centre’s overall line of research and enthusiastically embrace its inter- and multidisciplinary research environment. A successfully completed PhD is required for eligibility for a fellowship.

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KHK-Fellow Jessica Schmidt mit dem 'Emergent Scholar Prize' ausgezeichnet

23.04.2014

Die Herausgeber der Zeitschrift 'Resilience: International Policies, Practices and Discourses' haben Jessica Schmidt, die seit August 2013 Postdoc Fellow am KHK/Centre for Global Cooperation Research ist, als Gewinnerin des 'Resilience Emergent Scholar prize' 2013 gewählt. Der Preis wird jährlich für den Beitrag von eine/m Nachwuchswissenschaftler/in verliehen, der laut der Jury besonders das Wissen und Verständnis von Resilienz voran bringt. Dr. Schmidt wurde für ihren Artikel 'The empirical falsity of the human subject: new materialism, climate change and the shared critique of artifice‘ ausgezeichnet, der im Oktober 2013 veröffentlicht wurde und nun auf unbestimmte Zeit frei zugänglich ist.

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Das Kolleg im Überblick

Das Käte Hamburger Kolleg „Politische Kulturen der Weltgesellschaft“ ist ein interdisziplinäres Zentrum für globale Kooperationsforschung (Centre for Global Cooperation Research) der Universität Duisburg-Essen. Es ist das jüngste von zehn Käte Hamburger Kollegs, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung als internationales geisteswissenschaftliches Forschungskolleg gefördert werden.

Das Kolleg sieht globale Kooperation als Schlüssel zur effektiven und legitimen Bearbeitung dringender transnationaler Probleme. Auf Grundlage eines interdisziplinären Forschungsprogramms untersuchen wir, wie kulturelle Prämissen und Dynamiken emergenter Global Governance-Strukturen zu globaler Kooperation beitragen können. Dabei fördern wir den Wissensaustausch zwischen unseren internationalen GastwissenschaftlerInnen, Praktikern sowie mit der interessierten Öffentlichkeit.