Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research

News

Statt falsch adressiertem Klassenkampf: ein neuer Gesellschaftsvertrag

10.05.2016

Claus Leggewie, Co-Director des Käte Hamburger Kollegs, hat sich in einem Interview in den Tagesthemen zur aktuellen politischen Lage geäußert und in diesem Zusammenhang Lösungswege für bestehende gesellschaftliche Konfliktlinien angemahnt.

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Joint Call for Applications: Fellowships in 2016/2017

02.05.2016

Das Institut für Ostasienwissenschaften (IN-EAST) und das Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research (KHK/GCR21), beides Forschungsinstitute der Universität Duisburg-Essen, bieten gemeinsam für das Jahr 2016/2017 bis zu vier Fellowships zum Thema „Trans-border Cooperation in East Asia at the Regional/Global Interface“ an. Der früheste Starttermin ist Oktober 2016. Fellows, die mindestens eine abgeschlossene Promotion haben müssen, werden 6 Monate am IN-EAST oder KHK/GCR21 forschen. Das Forschungsinteresse gilt insbesonderen Projekten, die Governance-Fragen und Kooperation zu globalen und regionalen Themen mit bereits bestehenden oder aufkommenden, neuartigen Organisations- / Institutionalisierungsdesigns in Ostasien verknüpfen.

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Der Umzug der Menschheit: Die transformative Kraft der Städte

27.04.2016

Ein neues Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) widmet sich im Vorfeld der UN-Konferenz Habitat III den globalen Auswirkungen zunehmender Urbanisierung und der Notwendigkeit einer neuen, globalen urbanen Agenda. „Das Wachstum der Städte ist so ungeheuer, dass es dringend in neue Bahnen geleitet werden muss“, betont Dirk Messner, Co-Vorsitzender des WGBU und Co-Direktor des Käte Hamburger Kollegs.

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Die Vielfalt hinter den Etiketten - Workshop zu
"Mobile Muslim Professionals" lässt facettenreichen Trend erkennen

18.04.2016

Frauen aus Tadschikistan und Kirgisistan reisen in den Mittleren Osten und kehren aus den Zentren islamischer Gelehrsamkeit mit einem Status gesteigerter sozialer Anerkennung und moralischer Führerschaft zurück. Junge Frauen aus den ländlichen Regionen der Türkei reisen nach einer Ausbildung in Einrichtungen der Gülen-Bewegung als Lehrerinnen in afrikanische Länder, was für sie zugleich Abenteuer und Verpflichtung ist. Im Prozess der wachsenden Mobilität werden „Emotionale Geografien“ geschaffen, die muslimische Berufskarrieren buchstäblich zu einer Reise machen. Ein zweitägiger Workshop in Berlin, der zusammen von der Humboldt-Universität zu Berlin, dem Käte Hamburger Kolleg sowie weiteren Partnern organisiert wurde, bot eine Plattform für einen beachtenswerten Expertenaustausch auf diesem Gebiet.

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Leitbild

Das Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research will zum besseren Verständnis der Möglichkeiten und Hindernisse grenzüberschreitender Kooperation beitragen. In einer Lerngemeinschaft entwickeln Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Fachrichtungen und allen Weltregionen die Umrisse einer zeitgemäßen Kooperationsforschung, um neue Wege globaler Politikgestaltung zur Krisenbewältigung und zum Schutz der globalen Gemeingüter zu erkunden. Unser Ziel ist es, zum Knotenpunkt eines sich daraus entwickelnden Forschungszweiges zu werden.

Das Käte Hamburger Kolleg „Politische Kulturen der Weltgesellschaft“ ist ein interdisziplinäres Zentrum für globale Kooperationsforschung (Centre for Global Cooperation Research) der Universität Duisburg-Essen. Es ist das jüngste von zehn Käte Hamburger Kollegs, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung als internationales geisteswissenschaftliches Forschungskolleg gefördert werden.