Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research

News

Das konvivialistische Manifest – Für eine neue Kunst des Zusammenlebens

26.09.2014

Vierzig frankophone Intellektuelle einigen sich auf ein Manifest, das nichts Geringeres vorschlägt als einen neuen Humanismus.

Ein Personenkreis rund um den französischen Soziologen Alain Caillé, darunter die Philosophin Elena Pulcini (Alumni Senior Fellow des Kollegs), Eva Illouz, Chantal Mouffe, Hans Joas und Serge Latouche einigten sich in einem Zeitraum von anderthalb Jahren auf dieses Manifest, als Minimaldoktrin ihrer Forderungen und Perspektiven für die Zukunft. In Zusammenarbeit mit Claus Leggewie (Co-Direktor des Kollegs) und Frank Adloff (ebenfalls Alumni Senior Fellow) ist dieses Buch nun auf Deutsch übersetzt worden und im Transcript Verlag erschienen.

 

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"Es fehlt der Mut" - Allianz kleiner Inselstaaten übergibt Aktionsplan auf Klimagipfel der Vereinten Nationen

24.09.2014

Inselstaaten, die mit frühen und dramatischeren Auswirkungen des Klimawandels rechnen müssen, haben renommierte Klimaexperten und Wissenschaftler zusammengerufen, um auf dem Klimagipfel in New York konkrete und kurzfristig wirksame Lösungen vorzustellen. “Was fehlt, ist der Mut den Wandel tatsächlich herbeizuführen — und den müssen wir von den Mächtigen dieser Welt einfordern,” sagt Nauru’s Botschafterin, Marlene Moses, die Vorsitzende der AOSIS.

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Symposium: Die Gabe der Kooperation

12.09.2014

Die Einladung zum Essen ist eine verbreitete Form des Geschenks, mit dem man nicht nur etwas verausgabt, sondern auch etwas investiert und die Beschenkten zur Gegengabe verpflichtet. Zugleich stiftet das gemeinsame Essen etwas Drittes, Gemeinschaft, gleichsam als würde man den Anderen mit der einverleibten Speise in sich aufnehmen. Das Symposium des Duisburger Käte Hamburger Kollegs und des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) fragt, welches Potenzial die Gabe des Essens hat, vor allem im Blick auf die globale Kooperation in der Weltgesellschaft.

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Ein neuer Ansatz? Politische Narrative und die Narrative der Globalisierung

01.09.2014

Mit der Entwicklung von Sprache eng verknüpft ist die Kulturleistung des Erzählens, die das Selbst- und Weltverständnis menschlicher Gemeinschaften formt, aber auch in Frage stellt, etwa um Akzeptanz für Veränderungen zu schaffen oder traumatische Ereignisse zu integrieren. Erzähler sind dabei auf Wirkung bedacht ohne diese Wirkung selbst vollständig kontrollieren zu können. Die Analyse solcher Narrative für die politikwissenschaftliche Forschung fruchtbar zu machen ist ambitioniertes Ziel einer grundlegenden Publikation, die von Frank Gadinger, Forschungsbereichsleiter am Käte Hamburger Kolleg in Duisburg, maßgeblich initiiert und mitgestaltet wurde.

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Das Kolleg im Überblick

Das Käte Hamburger Kolleg „Politische Kulturen der Weltgesellschaft“ ist ein interdisziplinäres Zentrum für globale Kooperationsforschung (Centre for Global Cooperation Research) der Universität Duisburg-Essen. Es ist das jüngste von zehn Käte Hamburger Kollegs, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung als internationales geisteswissenschaftliches Forschungskolleg gefördert werden.

Das Kolleg sieht globale Kooperation als Schlüssel zur effektiven und legitimen Bearbeitung dringender transnationaler Probleme. Auf Grundlage eines interdisziplinären Forschungsprogramms untersuchen wir, wie kulturelle Prämissen und Dynamiken emergenter Global Governance-Strukturen zu globaler Kooperation beitragen können. Dabei fördern wir den Wissensaustausch zwischen unseren internationalen GastwissenschaftlerInnen, Praktikern sowie mit der interessierten Öffentlichkeit.