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The Governance of Refugee Returns: `Voluntary` and `Encouraged` Returns from Turkey to Syria

Das Projekt untersucht die Frage der Rückkehr von Flüchtlingen in ihr Herkunftsland aus der Perspektive einer polyzentrischen Governance. Ausgehend vom Fall der Rückkehr syrischer Flüchtlinge aus der Türkei nach Syrien untersucht das Projekt Politik, Verfahren, Erzählungen und Praktiken mehrerer Akteure, wie z.B. öffentlicher, privater und zivilgesellschaftlicher Akteure, die in Rückkehrprozesse eingebunden sind. Insbesondere die Interaktionen zwischen Herkunftsländern, Aufnahmeländern sowie mit der EU und transnationalen Migrationsagenturen, dem Hochkommissariat der Vereinten Nationen für Flüchtlinge und der Internationalen Organisation für Migration sind entscheidend, um die Formen der globalen Zusammenarbeit, Koordination, Anfechtung und Mitverantwortung in diesem Politikbereich zu verstehen. Darüber hinaus nähert sich das Projekt den Flüchtlingen als aktiven Akteuren in Rückkehrprozessen, untersucht also die Dynamik, die ihre Rückkehraspirationen prägt, und handelt auf der Grundlage der ursprünglichen qualitativen und quantitativen Daten.