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Pfade und Mechanismen

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Pfade und Mechanismen globaler Kooperation (2018–2020)

Dieses Thema soll ein dynamisches Verständnis globaler Kooperation ermöglichen. Indem sowohl erfolgreiche Beispiele globaler Kooperation als auch Fälle ihres Scheiterns untersucht werden – und indem ermittelt wird, inwiefern solche Erfahrungen ihrerseits eine fortgesetzte Kooperation fördern oder hemmen – streben wir eine besseres Verständnis derjenigen Faktoren an, durch welche die Trajektorien globaler Kooperation im Zeitverlauf geprägt werden. Longitudinale Studien werden Kooperationsprozesse über Raum, Zeit und Größenverhältnisse hinweg vergleichen und auch die dynamische Interaktion zwischen öffentlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Akteuren in diesen Prozessen, um etwas über die mögliche Dauerhaftigkeit, Umkehrbarkeit, Linearität oder Veränderbarkeit globaler Governance-Arrangements zu erfahren.

Wichtige Fragen unter anderen: Wie können institutionelle Mechanismen die Bewegung globaler Kooperation entlang bestimmter Trajektorien erklären? Welche Rolle spielen Narrative und Formen kollektiver Sinnstiftung bei der Beförderung oder Behinderung von Pfaden globaler Kooperation? Welche Arten von positivem oder negativem Feedback mögen Aufwärtsspiralen nachhaltiger Kooperation oder Abwärtsspiralen des Auseinanderfallens erzeugen? In welchem Umfang können vorhandene Konzepte der Geistes- und Sozialwissenschaften , wie etwa die Konzepte der Pfadabhängigkeit und Pfaderzeugung, auf Fälle zeitgenössischer globaler Kooperation angewandt werden – oder brauchen wir neue Konzepte?

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