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Newsletter 3/2018

Der Blick in die Zeitung weist fast täglich auf Schlagzeilen hin, die Herausforderungen für die multilaterale globale Kooperation skizzieren - Herausforderungen, die wir bereits seit Jahrzehnten kennen. Die globale Kooperation zeigt sich heutzutage als ein bruchstückhaftes Bild, das von widersprüchlichen und gegensätzlichen Entwicklungen geprägt ist. Eine Möglichkeit, diese facettenreiche Welt der globalen Zusammenarbeit zu erfassen, besteht darin, die jüngsten Trends in verschiedenen Politikbereichen zu untersuchen. Die Beiträge dieses Newsletters beleuchten aktuellen Trends der globalen Zusammenarbeit in zwei Politikfeldern, die auch am Kolleg erforscht werden: Klimawandel und Internet Governance.

(Aus dem Editorial von Direktorin Sigrid Quack)

Newsletter 3/2018

Newsletter 2/2018

Wie sie sehen und lesen werden, haben wir unseren Newsletter überarbeitet. Ziel soll es sein, nicht nur die Arbeit am Kolleg und die daraus entstandenen Früchte mit Ihnen zu teilen, sondern vermehrt tagespolitische Debatten aus der Perspektive der Kooperationsforschung zu beleuchten.
Dies ist umso mehr geboten, als die Grundannahmen, auf die auch wir unsere Forschung gegründet haben, ins Wanken geraten sind. Meldungen häufen sich, die Zeugnis davon geben, dass bekannte Kooperationsmuster sich nicht mehr mit allen Vor- und Rückschritten entwickeln, sondern im Auflösen begriffen sind.
Die Annahme, dass unilaterale Handlungen unter dem Label „our nation first“ tatsächlich dem Wohle des so agierenden Staates dienen, wird widerlegt werden, allerdings auf Kosten aller. Brexit, der europäische Asylstreit und der drohende Handelskrieg sind und werden mahnende Beispiele. In allen Fällen standen Schlagworte am Anfang, die sich verinnerlichten, den Diskurs prägten und sich zu kooperationsfeindlichen Narrativen entwickelten. 

(aus dem Editorial von Executive Director Markus Böckenförde)

Newsletter 2/2018 (englisch)

Newsletter 1/2018

 ... wegen seiner geschwungenen Form nennt man das neue Gebäude auch ‘Die Welle’. Diese Anspielung auf Konzepte des Fließens und der Veränderung von Prozeduren im Laufe der Zeit bietet, so hoffen wir, eine Quelle der Inspiration für die Gruppe unsere neuen Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler am Kolleg. Doch sind wir im Zusammenhang unserer Forschung auch mit einer etwas anderen Vorstellung konfrontiert. Die Ankunft einer großen Zahl von Flüchtlingen und Migranten in Europa wurde manchmal - und das in einem sehr abschätzigen Sinn - als eine "Flutwelle" bezeichnet. Es war ein stetes Augenmerk unserer Forschung, die Möglichkeiten und Grenzen globaler Kooperation gerade auch im Hinblick auf die Bewältigung der internationalen Flüchtlings- und Migrationsgeschehens besser zu verstehen. Dieses Thema steht daher auch für eines von vier Politikfeldern der kommenden Jahre ...

(aus dem Editorial von Direktorin Sigrid Quack)

Newsletter 1/2018

Newsletter 3/2017

November 2017. Während Menschen und Politik weltweit im vergangenen Jahr Mauern nach oben riefen, arbeitet das Käte Hamburger Kolleg/Centre for Global Cooperation Research daran, Brücken zu bauen, um Antworten auf die Herausforderungen einer globalisierten, multikulturellen Welt zu finden. Seit seiner Einweihung im Jahr 2012 knüpft das Kolleg Verbindungen zwischen wissenschaftlichen Disziplinen sowie WissenschaftlerInnen und Institutionen weltweit, um die Grenzen und Möglichkeiten grenzüberschreitender Kooperation zu verstehen. Das Kolleg befasst sich mit Kooperationsforschung von der Mikro- bis zur Makroebene und richtet dabei derzeit seinen Blick besonders in die Zukunft - mit dem Fokus nicht nur auf die Bewältigung globaler Herausforderungen, sondern auch auf die eigene institutionelle Entwicklung. Mit Ende der ersten Förderphase bis Januar 2018 wird das Kolleg im November seine Brückenkonferenz" mit dem Titel Futures of Global Cooperation abhalten, um sich auf eine zweite Förderperiode (2018-2024) vorzubereiten, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen seiner Initiative für die Käte Hamburger Kollegs zur Förderung der Geisteswissenschaften bewilligt hat. (Aus dem Editorial)

Newsletter 3/2017

Newsletter 2/2017

Juli 2017. Als New Yorks "Shakespeare im Park"-Company im Juni Julius Cesar (Bild) mit einer Hauptfigur produzierte, die auf den aktuellen US-Präsidenten anspielte, gab es einen Aufschrei und einige Sponsoren traten zurück. Es überrascht nicht, dass der Regisseur des Theaters eine gewisse Dringlichkeit empfand, daraufhin eine Erklärung zu veröffentlichen. Literatur-Kommentatoren kamen schnell mit Ideen, was sie als passendere (Richard III) - oder eher unverdiente (King Lear) - Shakespeare-Rollen in diesem Fall empfanden. Unter anderen Umständen würden die Künstler viel mehr riskieren. Es ist die Empfindlichkeit der politischen Regierungsführung, die kreative Menschen in Gefahr bringt und sie zwingt, Umwege für ihre Botschaft zu finden. In Bezug auf Innovation und sozialer Zusammenhalt ist das wahrscheinlich das Gegenteil von produktiver Kooperation: Ein Einfrieren auf vielen Ebenen. (Aus dem Editorial)

Newsletter 2/2017

Newsletter 1/2017

Februar 2017. Nach den ersten Wochen des neuen Jahres scheint die Welt geschockt zu sein. Die Makrotektonik internationaler Beziehungen steht der bedeutsamen Herausforderung eines Transitionsprozesses gegenüber, der aller Wahrscheinlichkeit nach eine Neujustierung bisheriger Einflusssphären erleben wird. Akteure aus der Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Expertennetzwerke nehmen immer stärker ihre Rolle in internationalen Verhandlungen wahr. Vor diesem Hintergrund wird globale Kooperationsforschung wichtiger denn je. (Aus dem Editorial)

Erfahren Sie mehr im GCR21 Newsletter 1/2017 des Käte Hamburger Kolleg/Centre for Global Cooperation Research und erhalten Sie Einblicke über jüngste und aktuelle Veranstaltungen, neue Fellows und Publikationen!

Newsletter 1/2017

Martin Wolf
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +49 (0)203 379 5238