Newsletter 2/2018

'Die populistische Verlockung' by Katja Freistein, Frank Gadinger and Christine Unrau
‘The EU could be more attuned to local narratives’ Interview with Tamirace Fakhoury

Wie sie sehen und lesen werden, haben wir unseren Newsletter überarbeitet. Ziel soll es sein, nicht nur die Arbeit am Kolleg und die daraus entstandenen Früchte mit Ihnen zu teilen, sondern vermehrt tagespolitische Debatten aus der Perspektive der Kooperationsforschung zu beleuchten.
Dies ist umso mehr geboten, als die Grundannahmen, auf die auch wir unsere Forschung gegründet haben, ins Wanken geraten sind. Meldungen häufen sich, die Zeugnis davon geben, dass bekannte Kooperationsmuster sich nicht mehr mit allen Vor- und Rückschritten entwickeln, sondern im Auflösen begriffen sind.
Die Annahme, dass unilaterale Handlungen unter dem Label „our nation first“ tatsächlich dem Wohle des so agierenden Staates dienen, wird widerlegt werden, allerdings auf Kosten aller. Brexit, der europäische Asylstreit und der drohende Handelskrieg sind und werden mahnende Beispiele. In allen Fällen standen Schlagworte am Anfang, die sich verinnerlichten, den Diskurs prägten und sich zu kooperationsfeindlichen Narrativen entwickelten. 

(aus dem Editorial von Executive Director Markus Böckenförde)