Global Cooperation in Transitional Justice: Challenges, Possibilities, and Limits

Noemi Gal-Or and Birgit Schwelling (eds.)

With contributions by Anne K. Krüger, Susanne Buckley-Zistel, Birgit Schwelling, Ignaz Stegmiller, Noemi Gal-Or, Joachim J. Savelsberg, Nicole Renvert, and Radwan Ziadeh

Global Dialogues 6, Duisburg 2015

DOI: 10.14282/2198-0403-GD-6

Abstract

Ruti Teitel definierte ‘transitional justice’ ursprünglich als ‘the conception of justice associated with periods of political change, characterized by legal responses to confront the wrongdoings of repressive predecessor regimes’ [...] Während ‘transitional justice’ zunächst Instrumente und Mechanismen, wie beispielsweise Gerichtsverfahren, Sicherheitsüberprüfung, Rückerstattung oder Entschädigung abdeckte, schließt es nun auch außergerichtliche Instrumente wie Entschuldigungen, Wahrheitskommissionen, 'healing circles' oder Formen der Erinnerung und des Gedenkens ein. In diesem Band beschäftigen sich die Autoren mit diesem weiten Begriff der 'transitional justice' unter Bezug auf Konzepte, Mechanismen und Instrumente, die von Gesellschaften, die aus Krieg oder repressiver Herrschaft hervorgehen, um mit den Folgen von Konflikten, Menschenrechtsverletzungen oder massenhaften Gräueltaten umzugehen. Wir verstehen 'transitional justice' als Ressource, um zu reparieren, was zerstört wurde <‘making whole what has been smashed’ (John Torpey)> mithilfe von Strafverfolgung und Bestrafung der Täter, so dass die Würde der Opfer der Gräueltaten wiederhergestellt wird und die Ungerechtigkeiten und Verletzungen, die sie erlitten haben, 'repariert' werden. (übersetzt aus dem Vorwort der Herausgeberinnen)

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