Global Cooperation Through Cultural Diversity: Remaking Democracy?

Jan Aart Scholte (ed.)

Global Dialogues 8, Duisburg 2015

DOI: 10.14282/2198-0403-GD-8

Abstract

Dieses Special Issue innerhalb der Global Dialogues-Reihe berichtet von der Erforschung der Beziehung zwischen kultureller Diversität und demokratischer globaler Kooperation. Normalerweise werden kulturelle Unterschiede als Hindernis für eine demokratische Zusammenarbeit wahrgenommen. Aber können diese stattdessen nicht auch als Möglichkeit einer einerseits konstruktiven andererseits demokratischen globalen öffentlichen Ordnung gesehen werden? Um diese Möglichkeit auszuloten, versammelte das Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research (KHK/GCR21) in Zusammenarbeit mit dem Building Global Democracy Programm (BGD) eine Arbeitsgruppe von zehn Forschern mit Erfahrung in der Theorie und Praxis von Kulturpolitik. Im November 2013 kamen diese zu einem mehrtägigen Workshop in Duisburg zusammen. Die internationalen Experten, selbst eine Gruppe mit unterschiedlichen kulturellen und disziplinären Hintergründen, schlugen Transkulturalität als Alternative vor, um Vielfalt und Differenz als Vorteil für wirksame Antworten auf globale Probleme zu nutzen. Nicht überraschend, hat der Duisburger Dialog aber auch ergeben, dass Transkulturalität seine eigenen philosophischen als auch praktische Probleme birgt. Indem sowohl die Möglichkeiten als auch die Grenzen angesprochen werden, bietet dieser Global Dialogue, weitere Horizonte für demokratische globale Zusammenarbeit zu öffnen und die Diskussion darüber zu beleben.

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