Humanitarianism’s Contested Culture in War Zones

Mit Kommentaren von David Chandler and Dennis Dijkzeul

Global Cooperation Research Papers 8, Duisburg 2014

Stichwörter: Humanitarianism, humanitarian business, ethics, marketization, militarization,international relations, globalization, development cooperation, global cooperation

DOI: 10.14282/2198-0411-GCRP-8

Abstract

Humanitäre Helfer werden nicht länger als selbstlose Engel wahrgenommen. Ihre Motivation und Herrschaft, ihre Prinzipien und Produkte werden von innen und von außen hinterfragt. Die fortlaufenden Transformationen im gegenwärtigen Humanitarismus zu verstehen, erfordert die Untersuchung des Wesens und der Entwicklung der humanitären Kultur, weg von einer vereinbarten Kooeprationskultur hin zu einem umkämpften Wettbewerb. Dieser Wettbewerb spiegelt eine Militarisierung, Politisierung und Ökonomisierung wieder. Was nötig ist, ist eine lernorientierte Kultur der Praktiker und eine konsequentere Ethik, die mehr auf verantwortungsvolle Reflektion als auf schnelle Reaktion ausgerichtet ist. .

Der Autor

Thomas G. Weiss ist einer der führenden Experten in der Theorie und Praxis der humanitären Intervention, mit besonderer Expertixe in der Politik der Vereinten Nationen. Er ist emiritierter Direktor des Ralph Bunche Institute for International Studies, Presidential Professor der Politikwissenschaften am The Graduate Center, CUNY (The City University of New York), und Research Professor am SOAS, University of London. Gegenwärtig ist er Beiratsmitglied für das Global Centre for the Responsibility to Protect, Mitglied von editorial boards bei verschiedenen akademischen Zeitschriften und außerdem ein Herausgeber der Routledge Global Institutions Series.

DuE Publico Online Archive

Alle Ausgaben werden im öffentlichen Online-Publikationsserver der Universität Duisburg-Essen dauerhaft archiviert und verfügbar gemacht

Redaktionsausschuss

Redaktion