World Courts as Guardians of Peace?

Christian J. Tams

Global Cooperation Research Papers 15, Duisburg 2016

Stichwörter: International courts, international law, collective security, legalisation of international relations, dispute settlement, arbitration

DOI: 10.14282/2198-0411-GCRP-15

Abstract

Während der letzten Dekaden haben internationale Gerichte und Tribunale einmal mehr an Prominenz hinzu gewonnen: Ihre Zahl sowie die Zahl an Fällen ist so deutlich angestiegen, dass von einer Ära der Gerichtsurteile ('era of adjudictaion') gesprochen wird. Gleichzeitig haben sich die Funktionen und Mandate der Gerichte verändert. Während Denker des 19. und frühen 20. Jahrhunderts Gerichte noch als Hüter des Weltfriedens gedacht haben, sehen heutige Weltordnungen den Schlüssel zum Weltfrieden in den unterschiedlichen Formen internationaler Organisation. Internationale Gerichte spielen dabei eine wichtige Rolle, ihnen wird jedoch keine entscheidende Rolle mehr hinsichtlich der Prävention von Krieg und militärischen Konflikten zugesprochen. Indem es diese Evolution nachzeichnet, bietet dieses Research Paper ein Panorama zweier Jahrhunderte der Debatte um internationaler Streitschlichtung und Urteilsfällung.

Der Autor

Christian J. Tams ist Professor für Internationales Recht an der University of Glasgow und Direktor des Postgraduiertenprogramms in Internationalem Recht (LL.M.) der Law School. Neben der akademischen Arbeit zu Streitschlichtung, Staatsverantwortung und Investment Law, berät er Staaten und nichtstaatliche Akteure in Fällen vor internationalen Gerichten und Tribunalen. Er hat einen LL.M. und Ph.D. der Cambridge University und ist Mitglied der Young Academy of Scotland. Er war von 2015 bis 2016 Senior Fellow am Käte Hamburger Kolleg/Centre for Global Cooperation Research.

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