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Global Cooperation Re:search 2016

Annual Report 5

Die Ereignisse im Jahr 2016 verdeutlichen auf spektakuläre Weise, dass regionale und internationale Kooperation kein eindimensionaler Weg ist, sogar zwischen demokratischen Staaten. Im Gegenteil wie die Wahl für den Brexit in Großbritannien, die Uneinigkeit in der Europäischen Union bei der Suche nach einer Lösung der Flüchtlingskrise sowie der amerikanische Wahlkamp, in dem der Sieger unter dem Motto "America first" Stimmen damit gewann, dass er versprach internationale Umwelt- und Handelsverträge neu zu verhandeln oder aus diesen auszusteigen, zeigen. Diese Beispiele sind ein Weckruf, der bekräftigt, dass globale Kooperation kein Dauerzustand ist, auf dem man sich verlassen kann, sondern ein Prozess der permanente und aktive Bemühungen bedarf, um erhalten zu bleiben.

Der fünfte Jahresbericht berichtet von der Forschung und den Aktivitäten des Kollegs, seiner WissenschaftlerInnen und Fellows in 2016. Die Rolle von Fiktion und Narrativen wurde ebenso untersucht wie  das Versagen durch globale Kooperation einen adäquaten Flüchtlingsschutz einzureichten oder die Verhandlungsdynamiken in internationalen Foren. Dies sind an dieser Stelle nur drei Beispiele, um ihre Neugier auf unseren Jahresbericht zu wecken. Wir wünschen eine interessante Lektüre.

Global Cooperation Re:search 2016 - Annual Report 5 (en)

Martin Wolf
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
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wolf@gcr21.uni-due.de

Tina Berntsen
Project Assistant
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