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An Alternative Vision of Peace in International Relations: Learning from Sudanese Sufi Theologian Mahmud Muhammad Taha

26. Käte Hamburger Lecture, 17. Oktober 2017

Mahmud Muhammad Taha (1909–1985), sudanesischer Schriftsteller und Politiker, war ein zentraler Verfechter des auf sufistischen Werten basierenden, ethischen, liberalen Islams. Unter den sufistischen Werten zu nennen sind zum Beispiel sozialer Altruismus, Solidarität, Humanität und Mitgefühl, vor allem mit Frauen und Minderheiten. Taha zeigte den Islam insbesondere ausgerichtet auf das Predigen und mit dem Ziel, Menschen zu den Toren des Paradieses zu bringen – freiwillig und ohne Zwang. Der Islam von Mekka, in der Zeit bevor der Prophet nach Medina übersiedelte, war das Model des Islam, welches er zu erneuern gedachte. In seinen Augen repräsentierte die Mekka Periode (612–622) den authentischen Geist des Islam. Eine Zeit, zu welcher die ethische Überzeugung war, universelle Werte wie Gerechtigkeit, Freiheit, Gleichheit, und Frieden zu predigen und diese Werte durch Überzeugung und bereitwillige Annahme verbreitet wurden. Allerdings verwandelte die Medina Periode (622–632) den Islam in eine Religion des Zwangs, der Bestrafung und der Drohungen. Indem er zu einer Rückkehr zum spirituellen und wohltätigen Islam Mekkas aufruft, versucht Taha den Islam zu de-politisieren und eine kosmopolitische Version von Bruderschaft zwischen den Menschen zu bewerben.

In der 26. Käte Hamburger Lecture wird Prof. Dr. Mair Hatina, Professor für Islam und Nahost Studien an der Hebräischen Universität Jerusalem, die Arbeit des sufistischen Theologen Mahmud Muhammad Taha erkunden und alternative Versionen von Frieden in den internationalen Beziehungen vorschlagen. Die Präsentation wird anschließend von Dr. Claudia Baumgart-Ochse, Projektleiterin am Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), kommentiert. Die Veranstaltung wird moderiert von Dr. Deepshikha Shahi, die derzeitig Gastwissenschaftlerin am Käte Hamburger Kolleg/Centre for Global Cooperation Research ist.

Zeit: 12.00–13.30 Uhr
Ort: H2Office, Gallerie, Schifferstr. 196, Duisburg

Für eine Teilnahme an der Veranstaltung bitten wir um Anmeldung bis zum 10. Oktober per Email an events@gcr21.uni-due.de.

Theory and Methods of Institutional Complexity in Global Governance

International Workshop, 30 November–1 Dezember 2017

Das Käte Hamburger Kolleg/Centre for Global Cooperation Research - gemeinsam mit dem Institute for Environmental Studies (IVM) der Vrije Universiteit Amsterdam, dem Earth System Governance Project und dem Institut für Politikwissenschaften der Universität Lund - laden zum internationalen Workshop "Theory and Methods of Institutional Complexity in Global Governance: Taking Stock and Moving Forward" ein.

Globale Governance ist von einer Zunahme sowohl zwischenstaatlicher als auch transnationaler Institutionen geprägt. Obwohl die Bedeutung dieser Entwicklung weithin anerkannt ist, stellt diese Komplexität die Forschung zu Global Governance immer noch vor erhebliche Herausforderungen, insbesondere in theoretischer und methodischer Hinsicht. Viele dieser Herausforderungen verdichten sich in einer Kernfrage: Wie können Akteure in einem zunehmend komplexen politischen Umfeld navigieren, um dringende grenzüberschreitende Probleme zu lösen?
Wir wissen noch zu wenig über ausschlaggebende Faktoren hinter dieser wachsenden Komplexität, ihrer unterschiedlichen Ausprägung in verschiedenen Politikfeldern, oder ihren Konsequenzen für entscheidende Governance-Aspekte wie die Legitimität von Effektivität.

Dieser Workshop möchte WissenschaftlerInnen aus den unterschiedlichsten Forschungstraditionen zusammenbringen, z. B. internationale Beziehungen, Komplexitätswissenschaften, Institutionenökonomie oder Netzwerkanalyse, um nur einige zu nennen. Im Workshop sollen geeignete Theorien und Methoden und damit verbundene Konflikte und Synergien identifiziert werden, um die Forschung über die institutionelle Komplexität in Global Governance voranzubringen.

Veranstaltungsort: Käte Hamburger Kolleg/Centre for Global Cooperation Research, Schifferstr. 196, 47059 Duisburg

Global Cooperation: Can we build on it? Findings and perspectives

Duisburg, 1.-3. Juli 2015

Drei Jahre nach seiner Gründung nutzte das Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research die Halbzeit seiner ersten Förderphase zur retrospektiven und prospektiven Reflexion. Unter dem Titel „Global Cooperation: Can we build on it?“ versammelte die Midterm Conference rund 100 Wissenschaftler dieses neuen Forschungsgebietes. Unter den Teilnehmern waren etwa 30 Fellows, unter ihnen Ehemalige („Alumni“), die seit dessen Eröffnung 2012 am Käte Hamburger Kolleg in Duisburg geforscht haben. „Es ist hocherfreulich, dass wir viele, auch ehemalige Gastwissenschaftler des Kollegs erneut zusammenbringen konnten, auch mit Vertretern wichtiger Institutionen für dieses Forschungsfeld“, stellte Markus Böckenförde, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Kollegs und Programmleiter der Konferenz, anschließend fest.

Bericht Midterm Conference

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Chancen globaler Kooperation im 21. Jahrhundert

Auftaktveranstaltung des Käte Hamburger Kollegs

Duisburg - 30. Oktober 2012

Mit einem offiziellen Festakt feierte das Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research den Start des neuen Forschungskollegs. In dem inspirierenden Ambiente des Museums Küppersmühle kamen circa 120 Gäste zusammen, um mit den FestrednerInnen, internationalen Fellows und MitarbeiterInnen des Kollegs den Auftakt zu begehen.

Konferenzbericht

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Knowledge Production, Area Studies and Global Cooperation

Duisburg – 5. Juli 2017

In unserer differenzierten und globalisierten Welt koexistieren verschiedene Ideen, Initiativen und Wahrnehmungen der globalen Kooperation - teilweise prallen sie aber auch aufeinander. Dies ist der Ausgangspunkt für das kürzlich veröffentlichte Buch von Prof. Claudia Derichs mit dem Titel "Knowledge Production, Area Studies and Global Cooperation" aus der Routledge Global Cooperation Series.
In der 25. Käte Hamburger Lecture präsentierte Derichs, Associate Senior Fellow am Kolleg und Professorin für Vergleichende Politikwissenschaft und International Development Studies an der Philipps-Universität Marburg, ihre Argumente aus dem Buch und diskutierte einige der wichtigen methodischen und politischen Implikationen.

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Multi-layered Constitutionalism in the Age of Illiberal Politics and Democratic Backsliding: A Global Perspective

Duisburg – 30. Mai 2017

Mehrebenen-Konstitutionalismus ist eine europäische Idee, die auf der Bereitschaft beruht, zu kooperieren, zu respektieren und auch möglicherweise unangenehme Entscheidungen einzuhalten. Dieses europäische Mehrebenenprojekt beginnt unter seiner eigenen Last zusammenzubrechen. Einige Anzeichen sind subtil, andere drastisch. Die anhaltende verfassungsrechtlichen Manöver in Ungarn und seit kurzem auch in Polen sind ein Symptom der Unzulänglichkeiten des Mehrebenen-Konstitutionalismus. Für WissenschaftlerInnen auf dem Gebiet des Konstitutionalismus im Mehrebenenkontext sollte dies auch über Europas Grenzen hinaus besorgniserregend sein – vor allem, wenn man sieht in welcher Geschwindigkeit und mit welcher Leichtigkeit der ungarische Abbau des Konstitutionalismus durch die Mehrebenen-Architektur ging. In der 24. Käte Hamburger Lecture beschrieb Prof. Dr. Renáta Uitz die Konturen des Mehrebenen-Konstitutionalismus und zeigte auf, wie der Konstitutionalismus von illiberalen, populistischen und autoritären Führern global bedroht ist.

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Applied History: Still Learning from 60 years of Development Co-Operation

Duisburg – 17. Mai 2017

Das Development Assistance Committee (DAC) ist seit 60 Jahren das Koordinierungsorgan für Geberländer. In den letzten Jahren wurden gemeinsame Anstrengungen unternommen, um die Institution inklusiver zu gestalten und das Problem der "Hilfsarchitektur" anzugehen. Dennoch steht das DAC einer Reihe von Problemen gegenüber, wie Bevölkerungswachstum, wachsende humanitäre Herausforderungen, einer neuen US-Regierung, neuen Nachhaltigkeitszielen, dem Klimawandel bis hin zur stetigen Vermehrung von Hilfsprogrammen, die die Partner oftmals verwirrt. Inmitten all dieser Herausforderungen wird die Rolle des OECD/DAC als adäquates Forum zur Bearbeitung dieser Probleme von Stakeholdern zunehmend infrage gestellt. Möglicherweise ist die Welt bereit, eine globale Partnerschaft zu unterstützen, welche die neue Weltordnung weit mehr repräsentiert. Diese Fragen waren Gegenstand der 23. Käte Hamburger Lecture mit Prof. Brian J. Atwood.

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The Interplay between Fairness and Ambition: The Example of the Paris Agreement

Bonn – 17. Mai 2017

Die heikle Balance zwischen ehrgeiziger Ambition und der fairen und gleichen Behandlung aller beteiligten Parteien zu finden, ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg von Verhandlungen zu einem internationalen Abkommen. Das Pariser Abkommen hat dieses komplizierte Zusammenspiel in besonderer Weise aufgezeigt. In der globalen Klimapolitik ist die Ambition, weitere Schäden zu bewältigen und zu verhindern besonders hoch. Gleichzeitig sind Fairness und Lastenverteilung die zentralen ethischen Fragen, die unter den Parteien und Unterzeichnern debattiert wurden. In der 22. Käte Hamburger Lecture hat Prof. Dr. Christina Voigt die Bedeutung einer Balance zwischen Fairness und Ambition für die Wirksamkeit des Abkommens erklären sowie die Chancen und potenziellen Grenzen diskutiert.

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Financial Markets as Microinstitutional Forms

Potsdam – 10. Februar 2017

Welche Art von Organisationsform ist ein Finanzmarkt? Und wie haben sich diese Märkte gegenüber Globalisierung, neuen Technologien sowie rechtlichen und fachlichen Veränderungen entwickelt? Finanzmärkte haben einige dieser Veränderungen eingeleitet und auch von ihnen profitiert. Aber einige der größten dieser Märkte, welche nicht den Austausch genutzt haben, bieten auch etwas anderes—eine Kombination von eigenartigen Mechanismen und Praktiken, die das unterstützen, was Prof. Karin Knorr Cetina als mikroinstitutionelle Formen bezeichnet. Diese mikroinstitutionellen Formen waren Gegenstand der 21. Käte Hamburger Lecture.

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The Place of International Courts and Tribunals in Contemporary International Relations: Functions and Motivations

Berlin – 24. November 2016

Während vor einem Jahrhundert internationale Gerichte und Tribunale zur Vermeidung von Krieg eingerichtet wurden, hat sich die heutige Diskussion ihrer "Funktion" vielfältig entwickelt. In der 20. Käte Hamburger Lecture untersuchte Professor David D. Caron diese Frage. Dabei unterschied er zwischen den Funktionen, die Gerichte und Tribunale in den internationalen Beziehungen spielen und den Aufgaben, die von den Richtern gefordert werden, sowie zwischen solchen Funktionen und Motivationen, die hinter der Schaffung von internationalen Gerichten und Tribunalen liegen.

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Postcolonial Approaches Towards Global Cooperation

Stuttgart – 13. Juni 2016

In den jüngsten Diskussionen um Transitional Justice wurde das Interesse am Kosmopolitismus als ethno-politischer Imperativ und der Verpflichtung auf planetares Zusammeleben ("planetary conviviality") in einer postnationalen, globalisierten Welt wiederbelebt. Gegner eines liberalen Kosmopolitismus heben hingegen das "Schreckgespenst" des globalen Kapitals als notwendige Bedingung für das Aufkommen eines kosmopolitischen Empfindens hervor. Dies stellt uns vor die Frage, wie der Kosmopolitismus vor dem Hintergrund einer postkolonialen Welt neu gedacht werden kann. In der 19. Käte Hamburger Lecture beschäftigte sich Prof. Dr. Nikita Dhawan kritisch mit Diskursen zu globaler Gerechtigkeit, Entwicklungspolitik, Menschenrechten, Dekolonisation und Demokratisierung aus feministisch-postkolonialer Perspektive.

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Global Scholarship in Local Settings: Professionalism and Academia in Secular India

Berlin – 14. April 2016

In der 18. Käte Hamburger Lecture zeigte Prof. Dr. Ummu Salma Bava (Center for European Studies, School of International Studies an der Jawaharlal Nehru University, New Delhi), wie berufliche Entwicklung durch die Schnittstelle zwischen persönlichen und beruflichen Identitätsmarkern beeinflusst werden. Der Vortrag beruhte auf ihre Erfahrungen als Wissenschaftlerin in Indien, wo Religion, Identitätsmarker und Mobilität ausgehandelt werden zwischen dem, was durch die Verfassung sowie den sozial konstruierten Raum vorgegeben ist. Die Professionalisierung in der Wissenschaft macht es dabei notwendig ständig zwischen lokalen und globalen Einstellungen zu navigieren.

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Financialization of Humanitarian Aid

Duisburg - 10. Februar 2016

In der 17. Käte Hamburger Lecture untersuchte Prof. Dr. Susan Erikson, Associate Professor an der Faculty of Health Sciences, Simon Fraser University in Kanada, Risikoinvestments in humanitärer Hilfe und insbesondere im Feld der globalen Gesundheit. Sie betrachtete die Wahrscheinlichkeit, ob diese das Versprechen erfüllen können, globale Ungleichheiten zu beenden. Ihr Vortrag am Universitätscampus Duisburg wurde von Dr Sung-Joon Park, Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg, kommentiert. Worauf sich eine lebhafte Diskussion anschloss, die von Prof. Ansgar Belke, Lehrstuhlinhaber für Volkswirtschaftslehre an der Universität Duisburg-Essen, moderiert wurde.

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Das Scheitern der Mittelmeerunion. Vorgeschichte und Folgen

Essen – 9. Dezember 2015

„Das Scheitern der Mittelmeerunion – Vorgeschichte und Folgen“ war das Thema der 16. Käte Hamburger Lecture mit Prof. Wolf Lepenies, Permanent Fellow (em.) am Wissenschaftskolleg zu Berlin. In seinem Vortrag untersuchte der Soziologe Lepenies die Ideengeschichte einer Mittelmeerunion, deren Ursprünge er im 19. Jhd. situiert. Er reflektierte jedoch vor allem die jüngeren Bestrebungen, das Konzept im Rahmen eines französisch-lateinischen Gegenmodells zur deutschen Hegemonie wiederzubeleben.

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Inequality - What Can Be Done?

Essen - 28. Oktober 2015

Die 15. Käte Hamburger Lecture mit Sir Tony Atkinson, Professor der London School of Economics zum Thema “Inequality – what can be done?”, fand im Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) in Essen statt.
Die Reduktion von Ungleichheit ist seit langem ein Thema der politischen Agenda von staatlichen Akteuren. Die jüngste Annahme der Sustainable Development Goals durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen am 25. September akzentuiert den allgegenwärtigen Konsens dieser Zielsetzung besonders, da das 10. Ziel „die Verringerung von Ungleichheiten innerhalb und zwischen den Ländern“ darstellt. Während führende Nationen sich über die Bedeutung dieses Ziels einig sind, ist jedoch unklar, wie dies erreicht werden soll. Diesen Aspekt nahm Atkinson als Ausgangspunkt für seinen Vortrag und erklärte, dass die führenden Nationen ihre Komfortzone verlassen müssten, wenn sie es mit der Reduzierung von Ungleichheiten ernst meinen.

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Doing Politics in Translation

Duisburg - 8. Oktober 2015

Wie geschieht Politik? Was tun wir, wenn wir Politik machen? Diesen Fragen spürte Richard Freeman, Professor of Social Science and Public Policy an der University of Edinburgh, in der 14 Käte Hamburger Lecture nach. Zur Beantwortung bezog Freeman sich dabei auf Hanna Arendts 'The Human Condition', ihrem Verständnis von Handeln als den Vorgang zwischen Menschen und welche Bedeutung sie der Rede und dem Erzählen beimisst.

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The Global Partnership for Effective Development Cooperation: Origins, Actions and Future Prospects

Bonn - 9. September 2015

In Kooperation mit dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) organisierte das Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research die 13. Käte Hamburger Lecture mit Dr. Talaat Abdel-Malek. Die öffentliche Veranstaltung dient zugleich der Präsentation der kürzlich veröffentlichten DIE-Studie Nr. 88 'The global partnership for effective development cooperation: origins, actions and future prospects'. Der Autor, Dr. Talaat Abdel-Malek, ist ehemaliger Senior Economic Adviser des Ministers für Internationale Zusammenarbeit in Ägypten und ehemaliger Vorsitzender der 'OECD/DAC Working Party on Aid Effectiveness'.

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Good Faith Cooperation? Why Global Cooperation Sometimes Succeeds (and Mostly Not)

Duisburg – 1. Juli 2015

Zur Eröffnung der Midterm Conference des Kollegs hat Scott Barrett, Professor of Natural Resource Economics an der Columbia University, die 12. Käte Hamburger Lecture gehalten. Im Ambiente des Lehmbruck-Museums in Duisburg erläuterte er unter dem Titel ’Good faith cooperation? Why global cooperation sometimes succeeds (and mostly not)’ neue Strategien für das Gelingen erfolgreicher Kooperation. Bezugnehmend auf vergangene Erfolge zeigte Barrett, wie internationale Zusammenarbeit, institutionelles Design und der angemessene Einsatz von Anreizen gemeinsam dazu beitragen können, die wirksame Bereitstellung globaler öffentlicher Güter zu gewährleisten.

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Identity and Political Mobilization of Diasporas: A Gendered Perspective

Duisburg - 21. April 2015

In der elften Käte Hamburger Lecture beleuchtete Nadje Al-Ali, Professorin der Gender Studies an der SOAS, University of London, die Bedeutung einer genderspezifischen Betrachtung bei der Analyse von Identitätsbildung und politischer Mobilisierung der muslimischen Diaspora in Europa und darüber hinaus. Zum Auftakt der Veranstaltung, die gemeinsam mit der Volkshochule Duisburg organisiert wurde, begrüßten Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link und der Direktor des Kollegs, Tobias Debiel, die Anwesenden in der Jüdischen Gemeinde. Moderiert von Prof. David Carment, Senior Fellow am Kolleg, diskutierte Professorin Al-Ali diskutierte mit den Kommentatoren Dr. Jochen Hippler (Universität Duisburg-Essen) und Dr. Ariane Sadjed (Universität Wien).

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The Crisis of Journalism Reconsidered

Duisburg – 8. Dezember 2014

Der Journalismus steckt in der Krise. Davon ist zumindest in den letzten Jahren immer wieder die Rede, vor allem wenn es um zwei Faktoren geht: die Kommerzialisierung der Medien einerseits und die Einebnung der Qualitätspresse durch das Internet andererseits. Diese These diskutierte Jeffrey Alexander, Professor für Soziologie an der Yale University (USA), am 8. Dezember mit dem Politikwissenschaftler Christoph Bieber im Rahmen der 10. Käte Hamburger Lecture an der Universität Duisburg-Essen. Unter dem Titel „The Crisis of Journalism Reconsidered“ stellte sich Alexander kritisch der pessimistischen Auffassung vom Niedergang des Journalismus.

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Humanitarianism's Contested Culture: Pollyanna Is Not a Role Model

Essen – 5. Juni 2014

Eingebettet in der Konferenz "Humanitarianism and Changing Cultures of Cooperation" hat sich die 9. Käte Hamburger Lecture mit Prof. Thomas G. Weiss am 5. Juni 2014 mit dem Thema "Umstrittene Kultur des Humanitarismus" befasst. Weiss analysierte die Prozesse der Militarisierung, Politisierung und Ökonomisierung, die das Narrativ des humanitären Helfers als „Samariter” in Frage stellen.

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The Rise of Informal Summitry: Implications for Global Governance

Duisburg - 15. April 2014

Auf der 8. Käte Hamburger Lecture untersuchte Andrew Cooper, Senior Fellow am Kolleg sowie Professor für Politkwissenschaften und Direktor des Centre for Studies on Rapid Global Change an der University of Waterloo, den Aufstieg zentraler, informeller Organisationen, vor allem der G20 und BRICS, und die Auswirkungen dieses Phänomens für Global Governance. Ungeachtet der Bilder von Fragilität haben sowohl die G20 als auch BRICS ihre Positionen als zentrale Orte, in denen wichtige globale Probleme diskutiert, wenn nicht sogar verhandelt werden, konsolidiert. Während sie einerseits Aufmerksamkeit für ihre eigenen einzigartigen Eigenschaften verdienen, können die G20 und BRICS auch als Barometer dafür verwendet werden, wie und wo regionale Organisationen sich ähnlichen informellen Mustern zuwenden.

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Toleranz und Kooperation in der Affengesellschaft

Duisburg - 12. November 2013

Kann man in Affengesellschaften von Kooperation sprechen? Und was lehrt die Beobachtung von Affen über das menschliche Sozialverhalten? Bei der 7. Käte Hamburger Lecture stellte Professor Julia Fischer, Leiterin der Abteilung für Kognitive Ethologie am Deutschen Primatenzentrum (DPZ) in Göttingen, ihre aktuelle Feldforschung vor. Professor Fischer zeigte anschaulich, wie Primaten in komplexen sozialen Gruppen Kooperation, Kognition und Kommunikation entwickeln und diskutierte mit den Gästen die Bedeutung dieser Einsichten für das Verständnis menschlicher Kooperation.

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Rethinking State Power and Governance in a "World" of Complexity

Duisburg - 27. Juni 2013

Professor Bob Jessop, international anerkannte Experte der Staatstheorie und Politischen Ökonomie, war Gastredner der 6. Käte Hamburger Lecture in den Räumen des Käte Hamburger Kollegs am Duisburger Innenhafen. In der öffentlichen Lecture beschäftigte sich Prof. Jessop mit der Regulationstheorie und ihre Alternativen im Bezug zu wirtschaftlichem Wachstum und der Rolle des Staats. Im Mittelpunkt der Lecture standen Fragen zu neuen Entwicklungen und Herausforderungen angesichts gewachsener und immer noch wachsender Komplexität der globalen, politischen Ökonomie.

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Global Governance and the State of Nuclear Weapons

Berlin - 12. Juni 2013

Wie können multilaterale Konferenzen und Verträge zur Nichtverbreitung und Abrüstung zu einer atomwaffenfreien Welt beitragen? Bei der fünften Käte Hamburger Lecture, die zusammen mit der Stiftung Entwicklung Frieden (SEF) organisiert wurde, gab Prof. Ramesh Thakur während seines Vortrags 'Global Governance and the State of Nuclear Weapons' einen eher pessimistischen Ausblick auf die Entwicklungen in der Welt der Nuklearwaffen.

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World Financial Crisis and Civil Society: Implications for Global Democracy

Duisburg - 5. Juni 2013

Finanzen bilden den Kern des gegenwärtigen Kapitalismus und Finanzkrisen gehören zu den zerstörensten Entwicklungen heutiger Gesellschaften. Die aktuellen Vorgänge auf den Finanzmärkten werfen grundlegende Fragen über soziale Ungleichheit, ökologische Integrität und zurückgehende Demokratie auf. Dennoch - im Vergleich mit den großen Aktivistengruppen zu Umweltproblemen, Menschenrechten und Armut - ist das Engagement der Zivilgesellschaft zum Thema Finanzmärkte und ihrer Regulation nicht besonders stark ausgeprägt, von kurzer Dauer und ohne nennenswerte Auswirkungen. Dieses Rätsel wurde auf der vierten Käte Hamburger Lecture von Prof. Jan Aart Scholte, Professor für Politik und Internationale Studien an der University of Warwick, adressiert.

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Democracy, Visibility and Resistance

Duisburg - 6. Februar 2013

Bei der dritten Käte Hamburger Lecture des Kollegs stellte Prof. David Chandler, seit Oktober Senior Fellow am Kolleg, den Niedergang der Öffentlichkeit als dem ehemaligen Zentrum politischen Lebens in unseren modernen Demokratien zur kritischen Diskussion. In der heutigen vernetzten, multi-pluralen, komplexen Welt hat sich das Verständnis von Politik verschoben, so David Chandler, Professor für Internationale Beziehungen an der University of Westminster. Demnach findet eine Sozialisierung von Politik statt, bei der das Innere von Gesellschaften in den Mittelpunkt gestellt und alles auf Kultur zurückführt wird.

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Beyond 2015: Getting Serious about Global Justice

Duisburg - 6. Dezember 2012

Während die Millenium Development Goals (MDG) sich auf die anhaltenden schwerwiegenden Entbehrungen armer Menschen weltweit konzentriert haben, wurden ihre Wirkungen durch das Fehlen von klar zugewiesenen Aufgaben und Verantwortlichkeiten gemindert. Bei der zweiten Käte Hamburger Lecture, durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Stiftung für Entwicklung und Frieden (SEF), sprach Prof. Dr. Thomas Pogge sich für neue Ansätze nach 2015 aus, um dem Ziel globaler Gerechtigkeit näher zu kommen.

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„Can (and should) there be global norms for freedom of expression?”

Essen - 11. Juni 2012

Wie die Garantie der freien Meinungsäußerung als Grundvoraussetzung globaler und kulturübergreifender Kooperation gestaltet werden kann, war das Thema unserer ersten Käte Hamburger Lecture mit Timothy Garton Ash, Professor für Europäische Studien an der Universität Oxford. Durch die wachsende Verbreitung von Internet und Mobilfunk sind wir in der heutigen Welt zunehmend alle Nachbarn. In seinem Vortrag „Can (and should) there be global norms for freedom of expression?“ plädierte Ash für eine Neugestaltung der Redefreiheit in unserer globalen, vernetzten Welt. Ash bietet dafür mit seinem interaktiven Projekt freespeechdebate.com, das er an diesem Nachmittag vorstellte, eine Denk- und Diskussionsstruktur.

Hier können Sie weiterlesen und sich die Lecture anhören. 

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Mapping, Mercator and Modernity: The Impact of the Digital

Duisburg - 25. April 2017

Der 8. Käte Hamburger Dialogue ging der Beziehung zwischen Mapping, Linearität, Vorstellungen von Kontrolle und globaler Kooperation nach. Von besonderem Interesse war die zunehmende digitale Visualisierung: Was steht auf dem Spiel, wenn Karten und Visualisierungen nicht die Welt darstellen, sondern eine irreduzible Lücke lassen, wie wir sie verstehen? Wie verwandelt das Digitale die Politik von Karten und Mapping?

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Coming Home to Syria: Voraussetzungen und Realisierbarkeit

Duisburg - 13. März 2017

Seit die ersten syrischen Flüchtlinge 2011 die türkische Grenze überquerten, hat sich die Intensität der Flucht drastisch verstärkt. In Europa standen die Verteilungsproblematik und die sich daraus ergebenden Spannungen zunächst im Vordergrund der Diskussion. Jüngste Umfragen zeigen allerdings, dass lediglich 8 Prozent der syrischen Flüchtlinge auf lange Sicht in Deutschland bleiben möchten. Trotz der für die Bevölkerung bedrohlichen Lage, welche als Hauptursache der Massenflucht anhält, ist der Wunsch nach Hause zurückzukehren präsent. Bestärkt wird dieser Wunsch durch die Erfahrung der Ortlosigkeit, begrenzte Karrieremöglichkeiten und die Trennung der Familien. Allerdings wird die Aussicht auf eine Rückkehr gedämpft angesichts einer sich verschlimmernden humanitären Situation, bislang erfolgloser Bemühungen der internationalen Diplomatie und des Fehlens einer einheitlichen oppositionellen Bewegung. Vor diesem Hintergrund warf der siebte Käte Hamburger Dialogue einen Blick auf die Situation in Syrien und diskutierte, inwieweit eine Perspektive für dieses "Coming home" vorstellbar ist.

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Climate on the Rise, People on the Move. Understanding Today’s Global Challenges Differently

Duisburg - 7. Juli 2016

Heutzutage sind Zeitungen und Nachrichten dominiert von den besorgniserregenden Bildern steigender Temperaturen, verheerender Dürren, Stürme und Fluten und einer steigenden Anzahl von Menschen, die nicht bloß aufgrund klimatischer Veränderungen, sondern ebenso aufgrund von Krieg, ökonomischen Krisen, oder schlicht auf der Suche nach besseren Lebenschancen emigrieren. Die aktuellen globalen Herausfoderungen scheinen für das menschliche Verständnis kaum zugänglich und erfordern eine neue Denk- und Sichtweise auf Klima und Migration: Was sind unsere neuen Verantwortlichkeiten? Gibt es Raum für eine neue Ökologie? Was ist mit neuen Formen von Ethik, Aktivismus und Politik? Diese und andere Fragen wurden von einer Reihe führender WissenschaftlerInnen auf diesem Gebiet beim 6. Käte Hamburger Dialogue diskutiert.

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Iran after the Nuclear Deal: Cooperation Partner for a Peace Settlement in the Middle East?

Duisburg - 4. November 2015

Als historisch gilt das im Juli unterzeichnete Atomabkommen mit dem Iran: Im Gegenzug für das Versprechen, auf die militärische Nutzung der Atomkraft zu verzichten, hebt der Westen die Wirtschafts- und Handelssanktionen auf. Eröffnet das Abkommen aber auch neue Perspektiven zur Bewältigung der Gewaltkonflikte in Syrien, Irak, Afghanistan oder Jemen? Diese Frage diskutierte eine Expertenrunde beim 5. Käte Hamburger Dialog in der Universität Duisburg-Essen. Die öffentliche Veranstaltung wurde vom Duisburger Käte Hamburger Kolleg gemeinsam mit dem Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) organisiert.

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Engaging Crimea: Prospects for Conflict and Cooperation

Bonn - 9. April 2015

Ein Jahr nach dem umstrittenen Referendum über den Rechtsstatus der Krim diskutierten Experten beim 4. Käte Hamburger Dialogue den aktuellen Status quo und Zukunftsszenarien für die Halbinsel. Der Dialogue, der in Bonn stattfand, wurde zusammen mit dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik organisiert.

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The Evolution of the G20 from Hub Forum to Global Focal Point

Berlin - 25. Juni 2014

Moderiert von Dagmar Dehmer (Der Tagesspiegel, Berlin) haben die drei Experten Prof. Andrew Cooper, Prof. Siddharth Mallavarapu und Dr Mzukisi Qobo beim 3. Käte Hamburger Dialogue die Rolle der G20 und BRICS in Global Governance diskutiert. Der Dialogue "The Evolution of the G20 from Hub Forum to Global Focal Point" wurde vom Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research (KHK/GCR21) zusammen mit der Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) in Berlin organisiert.

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Religion and Politics in Post-Revolutionary Tunisia

Duisburg - 27. Mai 2014

Ziel des 2. Käte Hamburger Dialogs “Religion and Politics in Post-Revolutionary Tunisia” und des anschließenden Inhouse-Workshops war es, kritisch über die aktuellen Entwicklungen in Tunesien zu reflektieren. Dazu wurden Vertreter verschiedener tunesischer gesellschaftlicher Gruppierungen eingeladen sowie die Regisseurin Nadia El Fani, deren Dokumentarfilm “Laicité inch'allah” Einblicke in das tunesische Leben kurz vor der Revolution zeigte.

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Elections, Violence and International Criminal Justice: The Case of Kenya

Bonn - 15. April 2013

Mit einem interessanten Publikumsmix aus Akademikern, StudentInnen und Politikberatern ist der erste Käte Hamburger Dialog erfolgreich in Bonn aufgenommen worden.

Der erste Käte Hamburger Dialog "Elections, Violence and International Criminal Justice: The Case of Kenya" am 15. April brachte internationale Experten zusammen, um Entwicklung und Ergebnis der kenianischen Wahlen 2013 zu diskutieren. Kenias aktuelle Wahl wirft zahlreiche Fragen über die Handlungen der internationalen Gemeinschaft und inländischen Akteuren seit der Krise nach den Wahlen 2007 auf.

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Future Scenarios of Global Cooperation — Practices and Challenges

Essen –  15.-17. März 2017

Ziel der dritten Masterclass des Kollegs war es, einen Austausch darüber zu schaffen, welchen Beitrag Zukunftsszenarien zu globaler Kooperation, beispielsweise auf dem Gebiet der Klimaforschung und der Nachhaltigkeitsziele, liefern. An drei Konferenztagen im Triple Z Essen haben sich die TeilnehmerInnen mit der Schnittstelle zwischen Modellen und Perspektiven aus den Sozialwissenschaften, etwa über sozialen Wandel, befasst. Dabei wurde der Frage nachgegangen, wie Szenarien zu Erkenntnissen und Aussagen über die Zukunft gelangen und welche Möglichkeiten der Verbesserung es geben kann.

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The Gifts of Cooperation

Essen – 22.-26. September 2014

Die zweite Meisterklasse des Kollegs fand vom 22.–26. September 2014 im UNESCO-Weltkulturerbe „Zeche Zollverein“ in Essen statt. Ihr Thema lautete in diesem Jahr „Gifts of Cooperation“ / „Gaben der Kooperation“.
Geben, Annehmen und Erwidern – nach Marcel Mauss’ berühmten Essay „Die Gabe“ bildet dieser Dreiklang die Basis des sozialen und kulturellen Lebens. Während fünf intensiver Tage diskutierten Teilnehmende und Lehrende aus über zehn verschiedenen Ländern und verschiedenen Disziplinen, darunter Soziologie, Anthropologie, Politikwissenschaft und Geschichte, die  theoretischen Grundlagen und Implikationen des Gabeparadigmas, sowie eine Reihe empirischer Fallstudien. Sie fragten dabei nach der Rolle der Gabe für globale Kooperation. Kann die Gabe eine anti-utilitaristische Grundlage für Formen der internationalen Anerkennung und Solidarität erzeugen, z. B. in der Entwicklungszusammenarbeit,  in der internationalen Philanthropie oder durch Schuldenerlasse?

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Towards a Better Understanding of Complexity and Scale and their Relevance for Global Cooperation

Duisburg - 29. - 31. August 2013

Eingebettet in den attraktiven Rahmen der Ruhrtriennale fand die erste Meisterklasse des Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research vom 29. bis zum 31. August 2013 in der Gebläsehalle auf dem Gelände des Landschaftspark-Nord Duisburg statt. Gemeinsam mit renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, deren Ausgangspunkt gerade nicht die globale Ebene ist, wurde darüber nachgedacht, wie globale Kooperation zur Bearbeitung von Weltproblemen - wie etwa dem Klimawandel - besser gelingen könnte. Was müssen wir beachten, wenn wir Erkenntnisse zu den kognitiven Grenzen menschlicher Entscheidungsfindung ernst nehmen? Kann es eine globale Wir-Identität geben, durch die eine Zusammenarbeit über Staaten und Kulturen hinweg leichter wird? Wie müssen wir unsere Fragen umformulieren, wenn wir die sehr erfolgreiche Kooperationsgeschichte der Menschheit aus dem Blickwinkeln der evolutionären Anthropologie und Biologie betrachten

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Wie weiter nach Paris: Bedingungs- faktoren erfolgreicher Kooperation in der globalen Klimapolitik

Berlin - 24. Juni 2016

Am 24. Juni 2016 fand in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin der dritte Expertenworkshop zur globalen Klimapolitik statt. Die Veranstaltungsreihe bringt eine feste Gruppe von Fachleuten aus Regierung, Forschung, Journalismus und Zivilgesellschaft zusammen, die in einem vertraulichen Rahmen an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis Probleme der globalen Klimakooperation diskutieren. Der dritte Workshop stand ganz im Zeichen des erfolgreichen Klimagipfels von Paris 2015. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten sich über drei Fragekomplexe aus: (1) Wie kam die Klimaschutzallianz von Paris zustande? (2) Welche Schritte stehen nun an, um das Pariser Abkommen umzusetzen? (3) Wie beeinflussen die gegenwärtigen geopolitischen Krisen und Konflikte die Klimapolitik in den kommenden Jahren?

Klimapolitik nach Warschau – globale Klima-Kooperation in der Krise?

Berlin - 21. März 2014

Am 21. März 2014 fand in der Landesvertretung von Nordrhein-Westphalen in Berlin der zweite Expertenworkshop zum Thema „Klimapolitik nach Warschau – globale Klima-Kooperation in der Krise?“ statt. Diese Veranstaltungsreihe orientiert sich am Delphi-Verfahren und soll an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis zwischen 2013 und 2016 eine feste Gruppe von ca. zehn ExpertInnen aus diesem Feld zusammenbringen. Im Zuge des zweiten Workshops dieser Reihe tauschten sich die TeilnehmerInnen aus Ministerien, NGOs und der Forschungseinrichtungen über die Veränderungen in der Klimapolitik seit der Konferenz der Vertragsparteien (KVP) in Kopenhagen 2009 und speziell seit der KVP in Warschau 2013 aus. Dabei wurden die Erwartungen bezüglich eines Klimaschutzabkommens, das bei der KVP in Paris 2015 beschlossen werden soll, diskutiert. Im zweiten Teil des Workshops besprach die Teilnehmergruppe auf der Basis eines Beitrags des Kollegs die wechselseitigen Implikationen, die verschiedene Forschungsstränge zu internationaler Kooperation und die Verhandlungsprozesse in der Klimapolitik füreinander haben könnten. Der nächste Workshop ist für Frühjahr 2015 geplant.

Zukunft der Klimapolitik

Berlin - 26. April 2013

Am 26. April 2013 hat in Berlin die Auftaktveranstaltung zu unserer Experten-Workshopreihe „Klimapolitik nach Doha – wie geht es weiter?“ in den Räumlichkeiten der Landesvertretung NRW stattgefunden. Diese Veranstaltungsreihe orientiert sich am Delphi-Verfahren und soll an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis zwischen 2013 und 2016 eine feste Gruppe von ca. zehn ExpertInnen aus diesem Feld gemeinsam mit den Direktoren des Kollegs einmal im Jahr zu einem eintägigen Intensiv-Workshop zusammenbringen. Während des ersten Treffens ging es zunächst um eine Bestandsaufnahme der Klimapolitik sowie um mögliche Lösungsansätze, einen Weg aus der Blockade der globalen Klimaverhandlungen zu finden. Das nächste Treffen ist für den März 2014 geplant.

Working Across Differences: Challenges and Options for Local-International Interactions in Peacebuilding

Berlin - 2. März 2017

Erfahrungen aus zahlreichen post-conflict Peacebuilding-Interventionen zeigen, dass internationale-lokale Interaktionen und Beziehungen entscheidend die Entwicklung einer Mission beeinflussen sowie wie diese bei lokalen Stakeholdern und der Bevölkerung im Allgemeinen betrachtet wird. Diese alltäglichen Interaktionen und Beziehungen sind somit Schlüssel für den Erfolg oder Misserfolg einer Mission. Der Workshop widmete sich dem Ziel, zentrale Forschungserkenntnisse zusammenzutragen und zu strukturieren sowie Expertenwissen aus verschiedenen Regionen auszutauschen. Die Leitfrage war, was muss getan werden, so dass lokale-internationale Interaktionen im Rahmen des internationalen Friedensaufbaus zu einem effektiveren und nachhaltigerem Friedensprozess beitragen kann.

Der Workshop wurde gemeinsam organisiert vom Institut für Entwicklung und Frieden (INEF), der Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt) und dem Käte Hamburger Kolleg/Centre for Global Cooperation Research.

New Terrains? Assessing the Diverse Functions of International Courts and Tribunals

Berlin - 24.–25. November 2016

Internationale Gerichte und Tribunale gewinnen seit Jahrzehnten immer mehr an Bedeutung. Seit Ende des Kalten Krieges ist ihre Anzahl gestiegen, und ihr Aufgabenbereich und Output haben sich explosionsartig vergrößert. Ursprünglich als Instanzen zur Streitschlichtung gedacht, erfüllen internationale Gerichte und Tribunale heute eine Reihe an "neuen" Funktionen. So sind sie beispielsweise dafür verantwortlich, internationale Vertragsregime zu stabilisieren, das Verhalten von Regierungen zu überprüfen, für ein funktionierendes System aus "checks and balances" zu sorgen und zur juristischen Weiterentwicklung beizutragen. Von der Beteiligung eines Staates in militärischen Konflikten bis hin zur Regulierung seiner Auslandsinvestitionen – eine Bandbreite an Politikfeldern wird nun von internationalen Gerichten und Tribunalen juristisch geprüft. Mit dem Workshop wurde versucht, diese neuen Rollen zu analysieren und offene Fragen auszumachen, um so die zukünftige Forschung voranzubringen.

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The End of Citizenship?

Duisburg - 21. November 2016

Staatsbürgerschaft ist zu einem der zentralen Ideale modernen politischen Denkens geworden. Indem sie Rechte, Zugehörigkeit zu einer politischen Gemeinschaft und politische Partizipation vereint, bildet der Besitz der Staatsbürgerschaft für viele innerhalb einer politischen und/oder sozialen Ordnung eine notwendige und möglicherweise sogar hinreichende Bedingung für die Legitimation ebendieser Ordnung. Mit dem Wiederaufleben des Republikanischen und den Debatten um Kosmopolitanismus und radikaler Demokratie waren die letzten 25 Jahre durch viele Versuche geprägt, grundlegende und weniger notwendige Elemente einer Staatsbürgerschaft zu bestimmen und sie innerhalb, zwischen und jenseits des Staates zu verorten. Dies wird die Frage nach der zukünftigen Funktion und Rolle von Staatsbürgerschaft auf.

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Disentangling International and Local Understandings in Peacebuilding. Insights from the ‘Laboratory’ of Bougainville

Duisburg - 23. Juni 2016

Im Rahmen des Workshops "Disentangling International and Local Understandings in Peacebuilding. Insights from the 'Laboratory' of Bougainville" präsentierte Dr. Volker Boege (Honorary Research Fellow an der University of Qeensland, Australien) einige Ergebnisse seiner Feldforschung zu Peacebuilding in Bougainville im Pazifischen Ozean, wo einer der blutigsten Konflikte seit Ende des Zweiten Weltkrieges stattfand. In seinen Ausführungen hob er unter anderem die Bedeutung von Kultur und spirituellen und emotionalen Dimensionen von Peacebuilding sowie die unterschiedlichen Schwierigkeiten, Mehrdeutigkeiten und Überraschungen während seiner Forschung hervor. Darüber hinaus hatten die TeilnehmerInnen des Workshops auch die Chance, Erfahrungen aus anderen Fällen zu kommentieren und diskutieren, darunter Somaliland, Sierra Leone und Timor Leste. Alles in allem bot der Workshop maßgebliche Einsichten in international-lokale Beziehungen in Peacebuilding-Prozessen.

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Mobile Muslim Professionals: Trans-regional Connectedness and (Non-State) Cooperation in Asia and the Middle East

Berlin - 14.–15. April 2016

Dieser zweitägige Workshop verband den ‚Mobility Turn‘ der Sozialwissenschaften mit Transregionalismusforschung und den ‚Muslimischen Welten‘- oder ‚Netzwerk‘-Ansatz in den Islamwissenschaften und Regionalstudien. Dem Workshop lag dabei die Annahme zugrunde, dass sowohl Konzepte als auch Praktiken von Professionalisierung in Asien, dem Mittleren Osten und auch darüber hinaus durch vielfache Formen grenzüberschreitender Bewegung geprägt sind; ebenso werden muslimische professionelle Netzwerke durch grenzüberschreitende Verbindungen erleichtert. Der Workshop, der zusammen mit der Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies, der Humboldt-Universität zu Berlin, re:work (IGK Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive) sowie der Philipps-Universität Marburg organisiert wurde, bot eine Plattform für einen erkenntnisreichen Austausch von Experten auf diesem Gebiet.

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World Society in the Making? Varieties of Transnational Institutions

Duisburg – 7.-8. Dezember 2015

Die Entstehung einer Weltgesellschaft wird häufig als homogenisierender Prozess aufgefasst, der von der Ausdehnung westlicher Rationalität mit seinen spezifischen Formen und Funktionen sozialer Institutionen auf andere Teile der Welt dominiert wird. In ähnlicher Weise wird Normdiffusion zumeist als top-down-Prozess dargestellt, bei dem global akzeptierte Normen in „lokale“ Settings übertragen werden, z.B. durch „Lokalisierung“ oder „Emulation“. Aber ist dies was wir wirklich beobachten, wenn wir verschiedene Formen (institutionalisierter) transnationaler Kooperation betrachten? Diese Konferenz nahm eine Bestandsaufnahme verschiedener Fälle inter- und transnationaler Kooperation sowie von Formen entstehender Institutionen der Weltgesellschaft vor. Welche Formen und Funktionen nehmen soziale Institutionen an, die transnationale, regionale und trans-regionale Kooperation fördern? Können wir Muster identifizieren – und stellen diese Muster etablierte Theorien infrage?

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Translation in World Politics

Duisburg - 8.–9. Oktober 2015

Der zweitägige Workshop lud ForscherInnen dazu ein, bestimmte Aspekte globaler Politik neu durch eine Übersetzungsperspektive zu denken, wie sie beispielsweise in den Science and Technology Studies, der Policy Analysis, oder den Internationalen Beziehungen entwickelt wurde. Der Workshop brachte WissenschaftlerInnen aus aus ganz Europa zusammen, um zu diskutieren, wie (a) Institutionen als Orte der Übersetzung verstanden werden können, wie (b) Entwicklungsprojekte in Europa gestaltet werden und welche (unerwarteten) Effekte sie in Ländern des Globalen Südens haben können, wie (c) Konzepte und Geschichten innerhalb von Organisationen reisen und wie sie dort performative Wirkungen erzielen, und (d) wie man über Räume und Zonen, die erst in Übersetzungsprozessen entstehen, nachdenken kann.

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Building Stories – Building Cooperation. The Role of Narrative and Fiction as Constitutive Elements in Politics

Duisburg - 13. Mai 2015

Der Workshop “Building Stories – Building Cooperation: The Role of Narrative and Fiction as Constitutive Elements in Politics” beschäftigte sich mit der Frage, welche Rolle narrative Muster und fiktive Elemente bei der Beschreibung, Definition und Aushandlung von Problemstellungen im Kontext globaler Kooperation spielen. Trotz des sogenannten „linguistic turn“ wird die Kunst des Erzählens als moderne Kulturtechnik in der sozialwissenschaftlichen Analyse in ihrer Engführung auf Interessen und Argumente weitgehend unterschätzt und ist bisher wenig erforscht. Ziel des interdisziplinären Workshops war es, anhand konkreter empirischer Studien im Feld der internationalen Politik aufzuzeigen, wie die Grenzen von Realität und Fiktion im Modus des Erzählens verschwimmen und welche politischen Konsequenzen sich hieraus ergeben.

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Challenges to Democratisation and Peace-building in Africa: The Case of Mali

Hamburg - 18. Juni 2014 & Duisburg - 12. Dezember 2014

Ziel des Workshops war es, Fragen von Demokratisierung, Entwicklung, internationale Intervention und Friedensförderung in Subsahara-Afrika und darüber hinaus zu untersuchen. Trotz ihrer Besonderheiten wirft die Krise in Mali Fragen und Debatten auf, die mit anderen postkolonialen Gesellschaften gemein sind. In diesem Rahmen fand ein intensiver akademischer Austausch über allgemeine Muster und Dynamiken in Post-Konflikt-Situationen als auch über Besonderheiten des malischen Falls statt. Der Workshop wurde organisiert vom Centre for Global Cooperation Research (KHK/GCR21), German Institute of Global and Area Studies (GIGA) und Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE). 

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Europa anders denken - Diskussion zur europäischen Integrations-forschung

Essen - 17.-18. Oktober 2014

Die europäische Integrationsforschung hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend ausdifferenziert. Ihre Schwerpunkte lagen zunächst auf den politischen, rechtlichen und ökonomischen Dimensionen des Integrationsprojekts und es herrschte eine teleologische Perspektive auf die Herausbildung europäischer Institutionen vor. Heute melden sich vermehrt Stimmen zu Wort, die die Multidimensionalität, Zerbrechlichkeit und Ambivalenz des Einigungsprozesses ins Zentrum rücken. Neuere Ansätze in der Integrationsforschung sind zum einen darum bemüht, das Europa der Bürger verstärkt in den Blick zu nehmen und diese Dimension anhand von Fragen einer europäischen Öffentlichkeit, (Zivil-)Gesellschaft, Kultur oder Identität zu untersuchen. Zudem werden die Methoden, Kategorien und Denkformen in Frage gestellt, die die bisherige Europaforschung dominieren.

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Die Gabe der Kooperation

Duisburg - 23. September 2014

Die Einladung zum Essen ist eine verbreitete Form des Geschenks, mit dem man nicht nur etwas verausgabt, sondern auch etwas investiert und die Beschenkten zur Gegengabe verpflichtet. Zugleich stiftet das gemeinsame Essen etwas Drittes, Gemeinschaft, gleichsam als würde man den Anderen mit der einverleibten Speise in sich aufnehmen. Das Symposium des Duisburger Käte Hamburger Kollegs und des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) fragte, welches Potenzial die Gabe des Essens hat, vor allem im Blick auf die globale Kooperation in der Weltgesellschaft.

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Humanitarianism and Changing Cultures of Cooperation

Essen - 5.–7. Juni 2014

Der Humanitarismus ist – als Konzept und Praxis – zu einem Hauptfaktor des Geschehens in der Weltgesellschaft geworden, der enorme Ressourcen kanalisiert und als Begründung für verschiedene Formen der Intervention in die „inneren Angelegenheiten” von Staaten dient. Gleichzeitig ist humanitäres Handeln ein Beispiel für eine Kooperation, die auf einer Kultur der Gabe statt auf reiner Nutzenmaximierung basiert, dadurch aber nicht weniger mit Dilemmata und Ambivalenzen belegt ist. Vor diesem Hintergrund veranstaltete das Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research in Zusammenarbeit mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) vom 5.-7. Juni 2014 die Konferenz “Humanitarianism and Changing Cultures of Cooperation”.

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How to Overcome Social Dilemmas: Towards an Interdisciplinary Understanding of Global Cooperation

Duisburg - 10. Januar 2014

Multilaterale Verhandlungen sind derzeit nicht sehr erfolgreich darin, kollektive Maßnahmen voranzutreiben, um die drängendsten Probleme der Welt anzugehen. Um ein besseres Verständnis davon zu gewinnen, wie die sozialen Dilemmata auf globaler Ebene überwunden werden können (zum Beispiel den Klimawandel zu stoppen), organisierte das Kolleg einen interdisziplinären Workshop im Januar 2014, der auf die Meisterklasse vom Sommer 2013 aufbaute.

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Transcultural Constructions of Global Legitimacy

Duisburg - 13.-15. November 2013

Das Problem globale Kooperation inmitten von kultureller Vielfalt zu erreichen, wird häufig und oft zwingend anerkannt, aber nur unzureichend erforscht. Dieser Workshop behandelte dieses Problem, mit einem Fokus auf Legitimität: nämlich, wie kann man Rahmenbedingungen für die globale Zusammenarbeit konstruieren, die Zustimmung über die oft großen kulturellen Unterschiede der betroffenen transplanetarischen Öffentlichkeiten hinweg erfährt? Die Diskussion wurde von zehn Experten mit unterschiedlichen kulturellen und disziplinären Hintergründen sowie aus verschiedenen Regionen der Welt, wie Indien, Tonga, Suriname oder China, geführt. Der Workshop war Teil einer Veranstaltungsreihe innerhalb des Building Global Democracy Programms (BGD), von dem Jan Aart Scholte einer der Einberufer ist.

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Global Cooperation in the 21st century

Duisburg - 29. August 2013

Zusammenarbeit gilt als rationale und intendierte Strategie  - die Kooperationspartner teilen bestimmte Interessen und einigen sich auf den besten Weg, diese zu verwirklichen. Aber wie ist es eigentlich mit automatisierten Abläufen? Eingebettet im internationalen Festival der Künste Ruhrtriennale 2013, analysierte das Symposium „Global Cooperation in the 21st Century“ des Käte Hamburger Kollegs automatische, unbewusste und ungewollte Kooperationen, die hinter dem Rücken der Akteure ablaufen.

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Rethinking Governance in a World of Complexity

Duisburg - 27./28. Juni 2013

Der Wandel im internationalem System führt nicht nur zu gesteigerter Komplexität und Herausforderungen für nationale Akteure sich in globalen Arenen zu positionieren und koordinieren, sondern hat auch Rückwirkungen auf die Form, den Inhalt und die Umsetzung nationaler Regierungsführung. Daher widmete sich der internationale Workshop „Rethinking Governance in a World of Complexity“, organisiert von Senior Fellow Prof. David Chandler und Co-Direktor Prof. Dr. Tobias Debiel, verschiedenen Fragen der Diskurse um Governance im Kontext wachsender Komplexität.

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International Interventionism and Local Legitimacy

Duisburg - 22./23. Mai 2013

In jüngster Zeit, mit den Kriegen im Irak und in Afghanistan, wird klar, dass Friedensförderung eine der komplexesten gemeinsamen Aktionen im Bereich der globalen Sicherheitszusammenarbeit ist sowie eine ständige Konfliktquelle zwischen globalen und lokalen Demokratienarrativen durch verschiedene Praktiken des täglichen Lebens. Um Probleme globaler Kooperation im Feld der Friedensförderung zu analysieren, hat das Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research (Universität Duisburg-Essen) zusammen mit der School of Political Science and International Studies (University of Queensland) den internationalen Workshop organisiert.

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Beispiele gelungener Kooperation (2)

Duisburg - 13.-14. Mai 2013

Aufbauend auf dem Workshop "Beispiele gelingender Kooperation (1) - Künstlerische Praxis und Improvisation" im August 2012, konzentrierte sich der diesjährige Workshop auf Beispiele aus den neuen Medien sowie auf die Kultur der Transparenz, um neue Perspektiven auf erfolgreiche internationale Kooperation zu gewinnen.

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Politische Narrative

Duisburg - 23. November 2012

Dem Erzählen scheint derzeit auch in der Politikwissenschaft eine erstaunliche Karriere bevorzustehen. Welchen Beitrag die Analyse von Narrativen - so die wissenschaftliche Bezeichnung von Erzählungen - im Untersuchungsfeld Politik überhaupt leisten kann, ist allerdings noch offen. An diese Frage knüpfte ein Autorenworkshop an, der am 23.11.2012 unter dem Titel "Politische Narrative" in Duisburg stattfand.

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Beispiele gelingender Kooperation (1) - Künstlerische Praxis und Improvisation

Essen, Bochum and Duisburg - 21.-25. August 2012

Was sind die entscheidenden Faktoren für erfolgreiche transkulturelle Kooperation? Während internationale Verhandlungsplattformen bisher kaum vorzeigbare Erfolgen vorweisen und keine Antwort darauf geben können, zeigen interkulturelle Kunstproduktionen positive Beispiele.

Um neue Perspektiven auf erfolgreiche internationale Kooperation zu gewinnen, hat das Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research zusammen mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) einen Workshop zu "Beispiele gelingender Kooperation (1) - Künstlerische Praxis und Improvisation" organisiert.

Workshop-Bericht

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Cooperation for a Green Transformation

Duisburg - 28. Juni 2012

Das Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research und die Desertec Foundation haben am 28. Juni 2012 zum internationalen Workshop „Cooperation for a Green Transformation“ nach Duisburg eingeladen. Internationale Teilnehmer aus Think Tanks, Politik, NGOs und Wirtschaft sowie aus dem Sektor der Erneuerbaren Energien kamen zusammen, um die Anforderungen, Strategien und Möglichkeiten für eine intensivierte Kooperation in den zwei Schlüsselbereichen Energie und Lebensmittelproduktion zu diskutieren. 

Workshop-Bericht

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Redefreiheit in einer multikulturellen Welt

Recht, Internet und das zivile Aushandeln von Meinungsdifferenzen

Essen - 11.-12. Juni 2012

Wie kann man in einer kulturell pluralistischen Weltgesellschaft auf Grundlage der neuen modernen Informations- und Kommunikationstechnologien die Meinungs-, Wissenschafts- und Kunstfreiheit hochhalten? Diese Frage wurde am 11./12. Juni 2012 auf dem Workshop „Redefreiheit in einer multikulturellen Welt. Recht, Internet und das zivile Aushandeln von Meinungsdifferenzen“ diskutiert. Mit der Grundvoraussetzung der Garantie der „freien Rede“ globaler und kulturübergreifender Kooperation, wurde nach Möglichkeiten einer zivilgesellschaftlichen Selbstkontrolle gefragt.

Workshop-Bericht

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Global Governance revisited: Normative-Cultural Claims and Problems of Legitimacy in International Negotiation Arenas

Duisburg - 5. - 6. Dezember 2011

Am 5. und 6. Dezember 2011 wurden auf einem internationalen Workshop in Duisburg kreative Ideen entwickelt, um das Käte Hamburger Kolleg „Politische Kulturen der Weltgesellschaft. Chancen globaler Kooperation im 21. Jahrhundert“ an der Universität Duisburg-Essen (UDE) vorzubereiten. Bei dem Workshop diskutierten international renommierte Forscher sowie Praktiker am Runden Tisch, in Arbeitsgruppen und Streitgesprächen, ob sich kulturelle Unterschiede auf internationale Verhandlungsprozesse auswirken: Erschweren abweichende Erwartungen und Verhaltensweisen eine Vereinbarung? Oder kann die Vielfalt von Handlungsstilen als Ressource für Lernprozesse genutzt werden?

Dokumentation des Workshops

Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

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„Kultur, Kooperation, Kreativität" - Globale Kulturkonflikte

Essen - 11. Oktober 2011

Am 11. Oktober fand im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) der zweite vorbereitende Workshop für das neue Kolleg statt: Unter dem Titel „Kultur, Kooperation, Kreativität: Über Globale Kulturkonflikte und transkulturelle Kooperation“ tauschten sich Experten über Konzepte von Inter– bzw. Multikulturalität in kultursoziologischer Perspektive aus. Sie diskutierten über „teilbare“ und „unteilbare“ Konflikte und betrachteten kosmopolitische, ethnozentrische, religiöse und ethnische Narrative lokaler Traditionsbestände.

Dokumentation des Workshops

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Is the world the limit? Human cooperative bias and the possibilities for global cooperation

Bonn - 13. September 2011

Die gravierensten Probleme unserer Welt zu lösen – vom Klimawandel zum Hunger – erfordert ein höchstes Maß an Kooperation zwischen den Staaten. Aber wie wahrscheinlich ist es, dass Länder zusammen kommen, um diese komplexen Probleme anzugehen? Während Kooperation zwischen Staaten unglaublich schwierig scheint, haben Wissenschaftler, die das menschliche Verhalten untersuchen, herausgefunden, dass Menschen tatsächlich sehr gut auf zwischenmenschlicher Ebene kooperieren.

Zur Vorbereitung des Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research haben sich Wissenschaftler in Bonn für einen Workshop getroffen, um herauszuarbeiten, was unterschiedliche Disziplinen über Kooperation zu sagen haben und welche wichtigen Fragen noch beantwortet werden müssen. 

Dokumenation des Workshops

Workshop Material for Participants only

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Peacebuilding and the Politics of Difference

26.–27. Juni 2017

Ziel dieses Workshops, der von den Fellows Pol Bargués-Pedreny and Xavier Mathieu initiiert wurde, war die kritische Auseinandersetzung mit der Art und Weise, wie Differenz in Theorie und Praxis von Peacebuilding genutzt wird. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Peacebuilding ist in den vergangenen 20 Jahren enorm gestiegen. Während in früheren Peacebuilding-Ansätzen Differenz ignoriert wurde oder gar als Hindernis für Frieden galt, wird Differenz heute positiver und als Instrument gesehen, Peacebuilding-Prozesse emanzipatorischer zu gestalten. Dennoch ist der Begriff nach wie vor nicht genügend theoretisiert.

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The DAC and Development Co-operation: Writing History with a Future Perspective

18.–19. Mai 2017

Ziel des Workshops war es, die Bedeutung des DAC herauszuarbeiten als integralem Bestandteil eines westlich geführten Systems von Entwicklungszusammenarbeit seit Ende des Zweiten Weltkrieges bis zum heutigen (Wieder-)Erscheinen einer neuen Gruppe von Gebern und Geberphilosophien, die näher zu Entwicklungsländern selbst und ihrer "nicht-westlichen" Perspektiven stehen. Indem die wirtschaftlichen und geopolitischen Treiber der Geschichte des DAC erforscht wurden, beleuchtete der Workshop das bisher wenig bekannte, aber dennoch wichtige Kernstück der Maschinerie der Weltordnung nach dem Zweiten Weltkrieg und zog Schlüsse für gegenwärtige und zukünftige Entrepreneure der Entwicklungszusammenarbeit.

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Aid, Norms and the World Society

15.–16. Mai 2017

Ziel des zweitägigen Workshop war es, die bisherige neo-institutionalistische Forschungsliteratur zu Entwicklungshilfe in der Weltgesellschaft zu untersuchden sowie ihre Implikationen für die Herausbildung einer neo-institutionalistischen Forschungsagenda. Im Mittelpunkt stand außerdem die Bewertung der Relevanz dieser Forschungsergebnisse in der Entwicklungspolitik und Entwicklungshilfe-Praxis. Die Veranstaltung brachte ForscherInnen aus einem breiten disziplinären Spektrum zusammen, die sich mit den Themen Entwicklungsfinanzierung, Institutionen und Normen beschäftigen.

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Mapping, Mercator and Modernity: The Impact of the Digital

25.–26. April 2017

"Mapping" wurde bereits als ein Instrument, eine Kunst, eine soziale Praxis und eine Methodologie der Sozialwissenschaften beschrieben. Begleitend zum 8. Käte Hamburger Dialogue nutzte der Inhouse&Guests Workshop die Gelegenheit, noch etwas tiefer in die Diskussionen um die Komplexität digitaler Repräsentation und der Schaffung sozialer Ordnung einzusteigen. Im Zentrum standen die Fragen, wie sich analoge Formen der Repräsentation von digitalen unterscheiden, inwieweit sich politische Macht auf die Digitalisierung des sozialen Raums stützt und welche Strategien politischer Kontrolle daraus folgen. 

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Moral Agency and the Politics of Responsibility: Challenging Complexity

15.–16. Dezember 2016

Vor dem Hintergrund neuer, stark differenzierter Multiakteurskonstellationen und Governance-Arrangements in der Weltwirtschaft und –gesellschaft bleibt unklar und umstritten, was eigentlich Verantwortung bedeutet. Angesichts der sich verändernden Natur einer vernetzen, globalisierten Welt scheinen staatszentrierte Diplomatie, rechtsbasierte Accountability und repräsentative Politik zunehmend realitätsfern. Wie können daher moralische Pflichten über territoriale und rechtliche Grenzen des Nationalstaates hinaus definiert werden, und wie können Verantwortungsmechanismen in einer postnationalen Welt schließlich geschaffen werden? Der Autorenworkshop befasste sich mit ebendieser Komplexität von Verantwortung auf Basis erscheinenden Publikation "Moral Agency and the Politics of Responsibility: Challenging Complexity", die gemeinsam von Tobias Debiel, Peter Finkenbusch und Cornelia Ulbert herausgegeben und voraussichtlich Ende 2017 bei Routledge veröffentlicht wird.

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Cutting Edge or Dead End? Empirical Research in International Law

6.–7. Dezember 2016

Empirische Forschung ist zu einem Schlagwort in den internationalen Rechtswissenschaften avanciert. Dennoch besteht auch weiterhin ein Bedarf an der Diskussion der Auswirkung von empirischen Arbeiten auf die internationale Rechtsforschung sowie an interdisziplinären Ansätzen. Die verstärkte Zusammenarbeit mit WissenschaftlerInnen aus anderen Disziplinen wie den Politik-, Sozial- oder Wirtschaftswissenschaften wäre für internationale JuristInnen in dieser Hinsicht äußerst gewinnbringend. Dieser InHouse & Guests Workshop brachte daher eine kleine Gruppe an internationalen WissenschaftlerInnen zusammen mit dem Ziel, die Rolle der Empirie im internationalen Recht zu erörtern.

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The Global Politics of Acceptance: Claiming Epistemic and Governance Authority in the Post-national Constellation

6.–7. September 2016

Das globale Ökosystem der Autorität verändert sich. Konfrontiert mit komplexen Dynamiken und Problemen sind Entscheidungsträger auf den Rat von Spezialisten angewiesen. Dennoch gibt es immer mehr Wettbewerb zwischen den verschiedenen Akteursgruppen politisch relevantes Know-how zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig stellen Bürger die Rolle der Expertise in der Gesellschaft mehr denn je in Frage. Als Ergebnis sind bisher nicht hinterfragte Vereinbarungen politisch relevanter Wissensproduktion zunehmend mit unterschiedlichen Normen der wissenschaftlichen Integrität und politischen Verantwortlichkeit konfrontiert. Es besteht daher ein wachsender Bedarf politische Expertise neu zu denken und neue Formen der Governance-Koordinierung sowie epistemischen Autorität auf transnationaler Ebene zu finden.

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New Materialism & Decoloniality - A Conversation

7.–8. Juli 2016

Der Neue Materialismus und Dekolonialität stehen zunehmend im Zentrumakademischer Debatten. Sie verteufeln den Menschen und des Welt des weißen Mannes; während sie mit anderen Welten, Menschen und nicht-menschliche Lebensformen experimentieren. Es kann behauptet werden, dass beiden Denkschulen die Postulate der Moderne kritisieren und zugleich unzufrieden mit der traditionellen Postmodernen Kritik sind, welche seit den 1990-igern und zu Beginn der 2000er vorherrscht. Doch trotz der offensichtlichen Gemeinsamkeiten scheinen beide Denkschulen zu zwei unterschiedlichen Zielgruppen und Anhängerschaften zu reden. Sie stehen sich bestenfalls kritisch gegenüber; schlimmstenfalls schweigen sie. Ziel des zweitägigen Workshops war es, eine Konversation zwischen den beiden zu etablieren.

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Enforcement Mechanisms of Cooperation – An Experimental Approach

8.–9. Mai 2016

Im Rahmen des Forschungsprojektes "Can Trade Policies Bolster Climate Change Agreement? An Experimental Analysis" gaben Gianluca Grimalda und Heike Henning-Schmidt, Alumni Research Fellows des Kollegs und Teil des Forschungsteams, am 8. und 9. Mai in Duisburg ihre Pilotsessions. In der abschließenden Runde gab Gianluca eine kurze Einführung in das Forschungsprojekt, das zwei neueste Ansätze miteinander vereint: Die Erforschung des Klimawandels durch Experimente und die Einführung von Durchsetzungsmechanismen.

Programm

Knowledge Construction through Scenario Building

5. April 2016

In 2016 und 2017 legt das Käte Hamburger Kolleg/Centre for Global Cooperation Research einen Schwerpunkt auf Szenarien, Zukunft und Vorhersagen sowie ihre Beziehung zu Problemen der globalen Kooperation wie Klimawandel, Migration und Terrorismus. In diesem Zusammenhang wird das Kolleg eine Reihe von Veranstaltungen mit ausgewiesenen Experten organisieren, um sich weiter mit diesem wachsenden Feld zu beschäftigen. Wie relevant ist Wissen in unterschiedlichen Politikfeldern, das durch Forschungsinstrumente zur Sinnbildung der Zukunft entwickelt wurde? Dieser Workshop untersuchte dies durch die Nutzung qualitativer Methoden und ihre Anpassung innerhalb der Zukunftsforschung und Szenarienbildung.


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On Contemporary Wars and International Orders

14. Januar 2016

Afghanistan, Mali, Ukraine, Syrien, Irak - in den letzten Jahren sehen viele Beobachter nicht nur regional, sondern auch international die Ordnung durch die Dynamiken gewaltsamer Konflikte bedroht. In diesem Workshop diskutierten Politologen Interpretationen zeitgenössischer Kriege und ihre Verknüpfungen mit regionaler und internationaler Politik. Sehen wir die Rückkehr der Großmachtpolitik oder ist dies eine Verschiebung hin zu den örtlichen politischen Dynamiken, für die die locker institutionalisierte internationale Ordnung noch keine geeigneten Reaktionsformen entwickelt hat?
Der Workshop wurde organisiert von Klaus Schlichte und Roy Karadag, im Rahmen eines Sonderheftes der Politischen Vierteljahreszeitschrift 2016.

Programm

Studying Micro-Practices in (International) Institutions: Chances and Limitations of Theory-Building

26.–27. November 2015 

Im Rahmen dieses Workshops wurden multi-disziplinäre Instrumente, Ideen und Forschungspraktiken mit der Zielsetzung zusammengebracht, institutionelle Mikropraktiken zu untersuchen und über die Potentiale und Abstraktionsgrenzen ethnographischer oder linguistischer Beobachtungen zu reflektieren.

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Islands, Regions, Empires: Re-Mapping the Modern Mediterranean

12.–13. Oktober 2015

Die Geschichtsschreibung zum modernen Mittelmeerraum ist fragmentiert - in separate Geschichten einzelner Hafenstädte, Nationalstaaten und Areas wie Europa, den Maghreb und den Nahen Osten. Ziel des Workshopa war es daher, die Verbindungen dieser mediterranen Orte und Räume während des imperialen Zeitalters (1798-1956) herauszuarbeiten.

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Diaspora as Agents of Global Cooperation

21.–22. April 2015

Ziel des Workshops war es, das Zusammenspiel von individuellen und gemeinschaftlichen Identitätskonstruktionen auf der einen Seite und die politischen Dimensionen der Diaspora in Heimat und Gaststaaten auf der anderen Seite zu untersuchen. Der Workshop brachte dazu WissenschaftlerInnen aus verschiedenen Disziplinen zusammen, die sich mit Fragen in Bezug auf die Rolle der Diaspora in der Identitätspolitik und Ambivalenzen der Zugehörigkeit beschäftigen.

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Crimea and Civil Society: Challenges, Antagonisms and Models of Cooperation for Ukraine and Russia

10. April 2015

Der Workshop wurde von David Carment (KHK/GCR21, Carleton University Canada) und Milana Nikolko (Carleton University, Canada) für den Forschungsbereich 3 organisiert. Moderiert wurde die Veranstaltung von den Organisatoren und Tobias Debiel (KHK/GCR21).
Im Anschluss an den 4. Käte Hamburger Dialog vertiefte der Workshop die Diskussion über die Auswirkungen des Krim-Referendums von 2014 auf die Ukraine und Russland sowie die Beziehungen zwischen ihnen.

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The Crisis of Journalism Reconsidered

9. Dezember 2014

Workshop organisiert von Forschungsbereich 2

Der Workshop bot die Gelegenheit zur Vertiefung und Diskussion der Thesen, die Jeffrey Alexander am Vortag bei der 10. Käte Hamburger Lecture vorgetragen hatte. Dabei ging es um die – angebliche oder tatsächliche – Krise des Journalismus als der wichtigsten Informationsquelle in der Weltgesellschaft.

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Die Ebola-Krise als Global Governance-Problem: Souveränität und Gesundheitspolitik in Sierra Leone

1. Dezember 2014

Workshop organisiert vom Forschungsbereich 3 und initiiert von den Fellows Susan Erikson und Mneesha Gellman (KHK/GCR21) sowie Gastwissenschaftler Joshua Dankoff

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Ideas of Human Beings and Their Research Operationalization: An Interdisciplinary Perspective

21. Juli 2014

Workshop organisiert vom Forschungsbereich 1 "Die (Un-)Möglichkeit von Kooperation”

In dem Workshop zum Thema Menschenbilder in der Wissenschaft soll das interdisziplinäre Umfeld des Kollegs für Reflexionen und Diskussionen darüber genutzt werden, wie über (globale) Kooperation auf der Grundlage eines komplexeren Verständnisses menschlichen Handelns und menschlicher Motivationen als die der Nutzenmaximierung geforscht werden kann.

The Tunisian Constitutional Process: Main Actors and Key Issues

28. Mai 2014

Workshop organisiert von Dr. Mathieu Rousselin

In dem Autorenworkshop präsentierten Referenten des 2. Käte Hamburger Dialogs "Religion and Politics in Post-Revolutionary Tunisia" sowie weitere geladene tunesische Postdoc-Experten ihre Arbeiten zum Thema. Dabei diskutierten die Teilnehmer, ob die westliche Erfahrung der Demokratisierung via Säkularisierung universell einsetzbare Muster wiederspiegeln oder ob originär, nicht-westliche Formen der Demokratie in Abwesenheit von vorheriger Säkularisierung entstehen kann.

After Modernity, into Complexity? Possibilities for Critique in an Age of Global Cooperation

7.-8. Mai 2014

Workshop organisiert von Pol Bargués Pedreny, Kai Koddenbrock, Jessica Schmidt und Mario Schmidt

Aufbauend auf die Veranstaltung 'Culture, Life and Critique' (23. April 2013) verfolgte der Workshop zwei Ziele: Zunächst sollte weiter der Frage nachgegangen werden, wie wir durch das Ausheben der Logik der aktuellen Kritik zu einem besseren Verständnis der Gegenwart (und ihre Herausforderungen) kommen können. Zweitens, was können die Gründe für die mangelnde Traktion der zeitgenössischen Gesellschaftskritik sein und wie kann diese Bedeutungslosigkeit überwunden werden?

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Global Cooperation in Transitional Justice: Ambiguities, Paradoxes and Possibilities

2.–3. April 2014

Workshop organisiert von den Fellows Jaroslava Gajdosova, Noemi Gal-Or, Abou Jeng und Birgit Schwelling

Mit anregenden Vorträgen und lebhaften Diskussionen zwischen den geladenen Gästen und unseren Fellows ging der Inhouse&Guests Workshopder facettenreichen Natur von globaler Kooperation in 'Transitional Justice' nach. Dabei wurde u.a. folgende Themen abgedeckt: der demokratische Übergang von postkommunistischen Gesellschaften, Post-Apartheid, post-militärische und Post-Konflikt-Übergangsphasen sowie Übergangsvorbereitungen in Konfliktgebieten. Darüber hinaus wurden wichtige Funktionen von 'Transitional Justice' diskutiert - einschließlich ihrer Interdisziplinarität, Folgen für interkulturellen Austausch, Global Governance und Legitimität.

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Tacit Knowledge and Intercultural Cooperation

17. März 2014

Workshop organisiert von Frank Adloff, Senior Fellow, und Frank Gadinger, Leiter des Forschungsbereichs 4

In dem Workshop wurde vor allem diskutiert, wie implizites Wissen interkulturelle Kooperation ermöglicht oder behindert. Interkulturelle Kommunikation ist von besonderem Interesse, weil davon auszugehen ist, dass es ein Problem darstellt, um verschiedene Formen von kulturspezifischen Formen implizitem Wissens zu koordinieren. Der Workshop wurde als Diskussionsrunde organisiert, bei der die Referenten mit einem kurzen Beitrag begannen. Ziel war es, offen zu diskutieren und partizipativ den Stand der Forschung in den Sozialwissenschaften sowie mögliche zukünftige Forschungsfragen zusammen zu tragen.

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Von der 'Gabe' zum 'Manifeste Convivaliste'

4. Februar 2014

Workshop mit Alain Caillé
Organisiert von Frank Adloff und Volker Heins, Fellow und Mitarbeiter des Forschungsbereichs 2 "Globale Kulturkonflikte und transkulturelle Kooperation"

Alain Caillé, Professor der Soziologie an der University of Paris-Nanterre, erörterte die Beziehung zwischen Marcel Mauss’s theoretischer und ethnographischer Arbeit in The Gift und den Ideen des Convivialist Manifesto in einem InHouse&Guest Workshop am Kolleg

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Cooperation for Hybrid Peace and Order: Selfhood and Socio-Political order beyond Individualism and Collectivism

11. November 2013

Workshop organisiert von den Fellows Morgan Brigg und Abou Jeng

Der ganztägige Workshop hatte zum Ziel, die Hinwendung zur lokalen Ebene im Feld des Peacebuildung intensiv zu durchleuchten.

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Building a Global Partnership? Development Cooperation East/West/South

2. August 2013

Workshop organisiert von Stephen Brown und Meibo Huang, Senior Fellow und ehemaliger Senior Fellow am Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research (KHK / GCR21)

Unterstützt vom Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) und dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE)

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India's Role in Global Cooperation: Curbing or Shaping World Politics?

11. Juni 2013

Workshop mit Prof. Ramesh Thakur
Organisiert in Zusammenarbeit mit dem Institut für Entwicklung und Frieden (INEF)

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Global Times and Global Cooperation

5. Juni 2013

Workshop organisiert von Prof. Jan Aart Scholte und PD Dr. Alexandra Przyrembel

How WEIRD are we? Implications for Cooperation Research

28. Mai 2013

Workshop organisiert von den Fellows Dr. Morgan Brigg und Prof. Dr. Bernd Lahno

Culture, Life and Critique

23. April 2013

Workshop organisiert von den Fellows David Chandler, Morgan Brigg und Christian Meyer in Zusammenarbeit mit Frank Gadinger, Leiter des Forschungsbereichs 4

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Post-Development as a postcolonial critique of development?

16. April 2013

Workshop mit PD Dr. Aram Ziai, Senior Researcher am Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) in Bonn

 

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Entangled Categories? Shame, Moral Sentiments and the Visual

5. März 2013

Workshop organisiert von PD Dr. Alexandra Przyrembel, Leiterin des Forschungsbereichs 2, und Dr. des. Frank Gadinger, Leiter des Forschungsbereichs 4

Basierend auf dem Beitrag von Abdolkarim Soroush über "Shame and Responsibility" wurde die Wirkung von Emotionen – wie Scham und moralisches Empfinden – auf globale Kooperation diskutiert.

Concepts of Culture

20. Februar 2013

Workshop organisiert von PD Dr. Christian Meyer und Dr. des. Frank Gadinger, Leiter des Forschungsbereichs 4

Rethinking the Westphalian Frame

7. Februar 2013

Workshop organisiert von Dr. Daniel Gaus und Forschungsbereich 4

 

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Responsibility and Judgement in a World of Complexity

4. Februar 2013

Workshop organisiert vom Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) in Zusammenarbeit mit dem Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research (KHK/GCR21)

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Global Collaboration and Negotiation: Case Studies in Cultural Difference

11 Dezember 2012

Workshop organisiert von PD Dr. Christian Meyer und
Forschungsbereich 2

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Notions of Justice in Global Cooperation

6. Dezember 2012

Workshop mit Prof. Thomas Pogge, organisiert von Forschungsbereich 3

 

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26 September 2017

Ina Kerner
Interrogating Western Modernity: Postcolonial Reflections on Occidental Claims and Action

19. September 2017

Deepshikha Shahi

Reality, Appearance and Unreality of International Politics: An Advaitic Review

12 September 2017

Eric Grynaviski
In the Midst of Empire: Power, Networks, and the Rise of America’s Pacific Empire

5 September 2017

Pol Bargués-Pedreny
Pragmatic Approaches to Peacebuilding: Frustrations from the Field

29 August 2017

Payam Ghalehdar
Origins of Overthrow - Emotional Frustration and US-Imposed Regime Change

25 Juli 2017

Fariborz Zelli
Institutional Complexity and its Consequences in Global Governance: A Theory of Inter-Institutionalism

18 Juli 2017

Faten Ghosn
Sectarian Identity and Attitudes Toward Foreign Policy: Evidence from Lebanon

12 Juli 2017

Luis Aue
Measurement Regimes. On the Relation of Metrics and Global Health Politics

4 Juli 2017

Katja Freistein
We Measure What We Treasure. International Organisations and Indicators

20 Juni 2017

Larry Crump
Effective Policy Coordination within Regional Associations

13 Juni 2017

Petra Gümplová
Rights to Natural Resources and Human Rights

6 Juni 2017

Jonathan Joseph
The Resilience Turn in German Development Strategy and Humanitarian Intervention

30 Mai 2017

Ayse Cavdar
Politico-affective Anthropology of Piety in 'New' Turkey

23 Mai 2017

Ina Kerner
Postcolonial Theories as Global Critical Theories

9 Mai 2017

Liam Swiss
Foreign Aid and Norm Diffusion: The Case of Gender Equality

2 Mai 2017

Ariel Hernández
Institutional Activism as a New Face of Environmentalism - Chance or Peril for Sustainable Low Carbon Transformation in the Philippines

18. April 2017

David Chandler
Why we Heart the Anthropocene

28 März 2017

Dvora Yanow
The Treachery of Categories: Counting, Immigrant Integration, and the State

21 März 2017

Alessandra Cappelletti
China's smart power. Towards the construction of a flexible multi-centric cultural infrastructure

14 März 2017

Babacar Kanté
The African Regionalism

7 März 2017

Mariana Nordone
Tripartite Partners? UNHCR-Government-NGO Cooperation  in the South American Solidarity Resettlement Programme

28 Februar 2017

Jon Hovi and Detlef Sprinz
The Effectiveness of Climate Clubs under Donald Trump

21 Februar 2017

Paula Castro
Buying Support at the UNFCCC: The Strategic Use of Climate Aid

7 Februar 2017

Ariel Hernandez
Facilitating Decision-making — Ideal Types and Scenarios of Low Carbon Economy Transformation

24 Januar 2017

Heike Hennig-Schmidt (zusammen mit Gianluca Grimalda und Marina Ryzhkova)
Can Sanctions Bolster Climate Change Agreements?
An Experimental Analysis

17 Januar 2017

Xavier Mathieu
Beyond the Self-Other Binary: Escaping the Reification of Difference in Order to Recover the 'Locals' as Equal in Peacebuilding Research

6 Dezember 2016

Kristine Avram
Individualizing Guilt in the Aftermath of Collective Violence and Repression: Mapping Approaches to, and Social Narratives of, Responsibility

29 November 2016

Larry Crump
Cooperation and Closure in Bilateral Trade Negotiations

15 November 2016

Fariborz Zelli
Explaining Institutional Complexity in Global Climate Governance

8 November 2016

Gerardo Bracho
Emerging Donors: The Rise and the Unraveling of the Development Aid System

25 Oktober 2016

Volker Heins, Christine Unrau und Kristine Avram
Marcel Mauss in International Studies

18 Oktober 2016

Liam Swiss
Buying Rights and Democracy: Foreign Aid, Political Conditionalities, and Isomorphism

11 Oktober 2016

Jennifer Gronau
Metaphorical Anticapitalism: Regulation, not Transformation

27 September 2016

Galya Ruffer
Harnessing Goodwill for Refugee Resettlement: The Role of Communities

13 September 2016

Paula Castro
The politicization of the climate: how and why has the Annex I – non-Annex I division affected negotiations under the climate change regime?

9 August 2016

Sigrid Quack
Organizing counter-expertise: Critical professional communities in transnational governance

12 Juli 2016

Holger Straßheim
On Her Majesty's Service? The Behavioural Insights Team and its Role in the Global Rise of Behavioural Change Policies

28 Juni 2016

Andrea Schapper
Local Claims in International Negotiations: Institutional Interaction between the Human Rights and the Climate Regime

21 Juni 2016

Olivia Rutazibwa
On Ethical Retreat. Decolonising Conceptions of International Solidarity

14 Juni 2016

Ulrich Schneckener and Hendrik Hegemann
Politicisation of European Security? Contesting Counter-Terrorism, Border Security and Data Protection

24 Mai 2016

Balraj K. Sidhu
Striving for International Environment Cooperation through International Courts & Tribunals: Some Emerging Trends

17 Mai 2016

Isabel Feichtner
A Political Economy Perspective On Common Heritage And Permanent Sovereignty Over Natural Resources

3 Mai 2016

Elisabetta Nadalutti
Iskandar Malaysia: A Tale of a Region "Building"

26 April 2016

Katrin Seidel
Involvement and Impact of External Actors on Constitution Making in South Sudan and Somaliland: A Comparative Study

19 April 2016

Tobias Debiel
Governing Fragmented Peace Potentials and Problems of Polycentric Governance in War-Torn Societies

12 April 2016

Katja Freistein
Institutional Mechanisms of Inequality Reproduction

22 März 2016

Mathieu Rousselin
From Dialogue to Cooperation

15 März 2016

Larry Crump
Turning Points and International Environments: Multilateral Negotiations in the GATT and the WTO

8 März 2016

Claus Leggewie
Global Cooperation, and the Real World. Climate Politics, a Lost Case or an Anchor for Renewed Cooperation?

1 März 2016

Shirin Saeidi
Women, Citizenship and Conflict in the Middle East: An Iranian Case Study

16 Februar 2016

Klaus Schlichte
Max Weber in Kampala. Budget Support as a Technology of Government

2 Februar 2016

Markus Böckenförde
Taming the Executive through Constitutional Design of Presidential Term Limits

26 Januar 2016

Frank Gadinger, Christopher Smith und Taylan Yildiz
Resistance or Thuggery: Global Narratives of Violent Riots

19 Januar 2016

Elisabetta Nadalutti
Is there an ethical code that underpins cross-border cooperation practices and behavior within the EU and ASEAN context? A comparative reading of A. Sen’s conceptualization of ‘development’ and J. Ratzinger ethical approach to economic activities in ‘Caritas in Veritate’

12 Januar 2016

Bidisha Biswas
Better to Be Feared or Loved? (Mis)Managing Conflicts in India

15 Dezember 2015

Olivia Rutazibwa
Quid Ethical Retreat? Lessons from Somaliland

24 November 2015

Santino Regilme
The End of Paradigms? The Future of US Dominance in Southeast  Asia, China’s Territorial Dispute, and the Case for Analytic  Eclecticism

10 November 2015

Heike Hennig-Schmidt
Negotiations among Chinese and Germans – An Experimental Case Study

3 November 2015

Susanne Buckley-Zistel
Frictional Spaces: Transitional Justice between the Global and Local

27 Oktober 2015

Kai Striebinger
Beyond the ‘West’ - The Impact of Democracy Promotion by New International Actors

20 Oktober 2015

Gianluca Grimalda
Social Concerns Promote Cooperation more than Altruistic Punishment in a Small-Scale Society

13 Oktober 2015

Pol Bargués-Pedreny
Difference and Failure: Vorarephilia of the Critique of Liberal Peace

6 Oktober 2015

Claudia Derichs
Unwritten rules of claiming and accessing power

29 September 2015

Shirin Saeidi
Do Authoritarian Regimes have Citizens? Re-imagining the Study of Democracy in the Middle East

8 September 2015

Christian J. Tams
Beyond Compliance/Non-­compliance: Understanding the Effects of International Court Decisions

01. September 2015

Leonie Vierck
Distributing Food Aid Internationally in Times of Acute Humanitarian Crisis: A Legal Reconstruction of the United Nations (UN) World Food Programme (WFP) with Special Attention to the Institutional Role of the Individuals Affected

14 Juli 2015

Santino F. Regilme
Does Foreign Aid Undermine Human Rights? Interest Convergence Theory and the United States-Philippines Counterterror Cooperation

7 Juli 2015

Alejandro Esguerra
Stakeholder Engagement in the Making: The Development and Politicization of IPBES

30 Juni 2015

Stephen Brown
Paris-Bamako: Policy coherence and the aid effectiveness agenda in a fragile state

23 Juni 2015

Bettina Burger-Menzel
Lessons from innovation systems (part 2): Human behaviour in global cooperation as a diffusion system

16 Juni 2015

Markus Böckenförde
From Constructive Ambiguity Towards Harmonious Interpretation: Religion Related Provisions in the Tunisian Constitution

2 Juni 2015

Katja Freistein und Bettina Mahlert
Global Inequalities Beyond the Sustainable Development Goals. World Societal Perspectives on Inequality and Development

26 Mai 2015

Stefan Groth
Culture Concepts and Normative Principles: On the Framing and Justification of Cultural Property in EU-Conventions

12 Mai 2015

Otto Kallscheuer
Vatican 2.0: Vertical and Horizontal Cooperation in the Catholic  Church

5 Mai 2015

Tobias Debiel und Patricia Rinck
Peacebuilding Makes Strange Bedfellows – On the Political Economy of International-Local ‘Partnerships’ in Post-Conflict Sierra Leone

31 März 2015

Felix Bethke
Cultural Differences in the Perception of Cooperation and Conflict

24 März 2015

Manjiao Chi
State Immunity and International Arbitration: Where does China stand?

17 März 2015

Rakchanok Chatjuthamard
Engaging in Faith-based Mediation of Violent Conflict: Explaining Differences between Christian, Islamic and Buddhist Initiatives

10 März 2015

Claudia Derichs
Invisible Connectivities. Sharing Principles and Concepts in Transnational and Translocal Settings

24 Februar 2015

Martina Kopf
Fiction, Narrative and the Development Encounter

10 Februar 2015

David Carment
Diaspora and Fragile States: Assessing the Theoretical and Policy Linkages

3 Februar 2015

Manuel Borutta
Mediterranean Entanglements: France and Algeria between Colonization and Decolonization

27 Januar 2015

Manjiao Chi
Environmental Issues in Investment Treaties: A Chinese Perspective

20 Januar 2015

Patricia Rinck and Tobias Debiel
Rethinking the Local – Peacebuilding Research beyond the Liberal / Post-Liberal Divide

13 Januar 2015

Susan Erikson
Promises in the Digital Age: Big Data as Anticipatory Health Praxis in Sierra Leone

9 Dezember 2014

Isaline Bergamaschi
The DAC and the South -  A failed Encounter? Strategies of Association and Participation in the 2000s

25 November 2014

Stefan Groth
Implicit Ethics: Normative Claims to Culture in Multilateral Negotiations

18 November 2014

Jeffrey Broadbent
Discourses about Climate Change Mitigation

11 November 2014

Ariane Sadjed
Iranian Religious Minorities as a Diaspora in Germany

28 Oktober 2014

Christine Unrau
Global Passions. The Role of Emotional Experience in Thinkers of the Global Justice Movement

21 Oktober 2014

Mneesha Gellman
The Right to Learn Our Mother Tongue: Indigenous Education in Mexico and El Salvador

14 Oktober 2014

Pol Bargués-Pedreny
Hybridity: cooperating for peace?

07 Oktober 2014

Joshua Dankoff
Traditional Justice: Responses to Children in Conflict with the Law in Cameroon, Côte d’Ivoire, and Sierra Leone

30 September 2014

Felix Bethke
Perception of Cooperation and Conflict

16 September 2014

Bettina Burger-Menzel
Global Cooperation and its Implementation: The Acting Self

09 September 2014

Martina Kopf
East African Fiction and the Writing of Development

26 August 2014

Angela Suárez Collado
Approaches to the study of diasporas: the case of Imazighen (Berbers) in Europe

19 August 2014

Tobias Debiel
From Gift to Curse? Ambiguity as a problematic feature of India’s foreign policy doctrine (based on a paper co-authored by Herbert Wulf and Tobias Debiel)

29 Juli 2014

Shirin Zubair
Can the Subaltern Speak? Western Feminism and Muslim Women ‘s Identities in Pakistan

 

22 Juli 2014

Hongming Cheng
Transnational Organized Crime between Europe and China: Challenges and Prospects for Law Enforcement Cooperation

08 Juli 2014

Aysem Mert
Democratising Decision-making on Global Issues: Learning from and re-considering history

01 Juli 2014

Mneesha Gellman
Learning the Culture of Silence: The Politics of Forgetting in Sierra Leonean Education

24 Juni 2014

Bettina Burger-Menzel
Lessons from innovation systems: Increased (global) cooperation potential through the application of diffusion principles: Part I: Global co-operations and a negotiator’s willingness and capability to effectively implement negotiation results at home

17 Juni 2014

Carla Gierich
Hybrid Spaces. Los Angeles as an Arrival City in Contemporary Chicano Literature

03 Juni 2014

Svenja Falk
Globale Kooperation in Unternehmen

21 Mai 2014

Volker Heins
Global Cooperation and Economies of Recognition: The Case of NGOs

13 Mai 2014

Nicole Renvert
International Assistance and the Role of Political Foundations

06 Mai 2014

Roberto Farneti
Is there an EU approach to ethno-regional parties?

29 April 2014

Pol Bargués Pedreny
Coming True of the Post Modern Dream: Building Resilient Communities and the Promise of Peace

15 April 2014

Birgit Schwelling
Emergence of a Global Regime of Transitional Justice

08 April 2014

Dr. Isaline Bergamaschi
The Politics of Poverty Reduction: Proposal for a Research Agenda based on the Experience of Mali

01 April 2014

Prof. Elena Pulcini
Care and Emotions

25 März 2014

Dr Abou Jeng
Points of Departure: On Doing Transitional Justice in Somalia

18. März 2014

Prof. Noemi Gal-Or, Ph.D., LL.B.
The Responsibility of the Non-State Actor

11 März 2014

Dr. Jaroslava Gajdošová
Enactments of Justice and Memory between Impunity and Oblivion: Czech and post-GDR Democratic Transition

25 Februar 2014

Prof. Dr. Frank Adloff
Gifts of Cooperation: The Relevance of Marcel Mauss

18 Februar 2014

Dr. Gianluca Grimalda
The psychological and cultural underpinnings of systems of income redistribution: A comparative experimental study 

11 Februar 2014

Dr. Mario Schmidt
"Democracy died today" – The political ontology of Kenyan Luo: Politics as Cooperation vs. Collaboration during the Kenyan General Election 2013

28 Januar 2014

Dr. Mathieu Rousselin
Arab Spring Narratives in French and German Media

14 Januar 2014

Dr. Kai Koddenbrock
Bored of politics: The government as blind spot in the ICG’s analysis of the Democratic Republic of Congo

10 Dezember 2013

Prof. Dr. Lothar Brock
Global Cooperation as an approach to civilizing conflict – Conceptual considerations and empirical evidence

26 November 2013

Dr. Morgan Brigg
Culture, ‘Relationality’, and Global Cooperation

19 November 2013

Dr. Sarah van Beurden
The Path to Post-Colonial Cultural Development: Restitution or Cooperation? Zaire, Belgium and the Struggle over Cultural Heritage

05 November 2013

Dr. Steven Pierce
Histories of Corruption – Political Malpractice as a Global Discourse

29 Oktober 2013

Dr. Jessica Schmidt
The 'Globality' of Democratic Self-Governance: Some Trends and Speculations on Complexity, Empowerment and Agency

15 Oktober 2013

Prof. Dong Wang
Is China’s Economic Ascendancy a Fundamental Challenge to American Power?

08 Oktober 2013

Dr. Abou Jeng
Memory, Human Rights and Democratisation in Africa

01 Oktober 2013

Margret Thalwitz
Multilateral Aid - Do Trust Funds Offer New Perspectives?

10 September 2013

Prof. Dr. Bernd Lahno
Guidances to Coordination: Team Reasoning or Simply Rule Following?

23 August 2013

Jennifer Jacquet, PhD
Punishment, reward, and their impact on cooperation: an evolutionary perspective

6 August 2013

Dr Matthew Johnson
Cultures of Self-depreciation: Stress, Inclusion, Cooperation and Wellbeing

9 Juli 2013

Dr. Siddharth Mallavarapu
Colonialism and the Responsibility to Protect

18 Juni 2013

Prof. Stephen Brown (zusammen mit Liam Swiss)
The Aid Orphan Myth

11 Juni 2013

Prof. Meibo Huang
South-South Cooperation, North-South Aid and the Prospect of an International Aid Architecture

4 Juni 2013

Prof. Dr. Dr. Marlies Ahlert (co-authored with Ildiko Lajtos)
Aspiration Balancing – Bridging the Gap between Normative and Descriptiove Bargaining Theory 

21 Mai 2013

Dr. Esref Aksu
What, then, is “global” about global governance?

7 Mai 2013

Carola Betzold (ETH Zürich)
Responsiveness or Influence? Whom to Lobby in International Climate Change Negotiations

19 März 2013

Dr. Frank Gadinger / Dr. rer. pol. Taylan Yildiz
The Rule of the Project: Practices of Justification in Times of Global Economic Crisis

12 März 2013

Mathieu Rousselin
Modern Communications Technologies and the Extension of the Territory of Struggle: Conceptualising Tunisia’s Jasmine Revolution

26 Feb 2013

PD Dr. Christian Meyer
The Future of Social Interaction: Globalization, Artificial Intelligence and Dementia Society

19 Feb 2013

Dr. Hung-Jen Wang
Chinese Perspectives on Global Governance

5 Feb 2013

Dr. Peter Thiery
Democracy in its “third transformation” – Exploring the meaning, the scope and the limits of democracy and democratization in a pluri-cultural world

22 Jan 2013

Prof. Dr. Herbert Wulf
The Basis of India's Foreign and Security Policy – A messy but resilient melting pot

8 Jan 2013

Prof. Jan Aart Scholte
Transcultural Constructions of Global Legitimacy

18 Dez 2012

Dr. Daniel Gaus
From dusk till dawn: Habermas’ account of democracy and the post- national constellation

11 Dez 2012

Prof. David Chandler
Democracy and the Shift to the Social

27 Nov 2012

Prof. Enrique Saravia
Latin American Perspectives on Global Governance

13 Nov 2012

Dr. Rainer Baumann (Ko-Autor Klaus Dingwerth)
Global Governance vs. Empire – Heterarchy and Hierarchy in World Politics 

23 Okt 2012

Dr. Silke Weinlich (Ko-Autor Thomas Fues)
Seizing the Power or Ducking for Cover – Emerging Powers at the UN

9 Okt 2012

Dr. Dirk Peters
Legitimacy and Justice in Global Governance 

Wettbewerb der Narrative: Zur globalen Krise liberaler Erzählungen

Berlin,  24.–25. März 2017

Im Rahmen einer zweitägigen öffentlichen Tagung in Berlin haben über 200 internationale AktivistenInnen, KünstlerInnen und ForscherInnen über das diskutiert, was Frank Gadinger, Leiter des Forschungsbereichs 4 des Kollegs, als "Wettkampf von Erzählungen" bezeichnet: liberale und illiberale Narrative, die sich auf unterschiedliche Themen wie Menschenrechte, Meinungsfreiheit, sexuelle Orientierung, oder auch die Flüchtlingskrise und Migration beziehen. Auf Grundlage der interdisziplinären Forschung des Kollegs in diesem Feld wurden Fragen danach gestellt, welche illiberalen Erzählungen in unterschiedlichsten Ländern beobachtet werden können, welche Strategien diesen Erzählungen folgen, und welche neuen Fürsprecher liberaler Erzählungen überhaupt aktiv sind und wie diese genutzt werden können, um eine offene Gesellschaft zu verteidigen. Die Tagung war ein gemeinsames Projekt des Goethe-Instituts, der Heinrich Böll Stiftung, dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. und dem Käte Hamburger Kolleg/Centre for Global Cooperation Research.

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Vereinte Nationen — Geschichte, Gegenwart, Zukunft

Duisburg, 8. Februar 2017

Zur Eröffnung der Ausstellung "Vereinte Nationen – Geschichte, Gegenwart, Zukunft" würdigte die UNO-Expertin und Politikwissenschaftlerin Dr. Silke Weinlich die Arbeit der Vereinten Nationen kritisch und sprach ebenso über aktuelle Herausforderungen der Weltorganisation. Vom 8. bis zum 20. Februar 2017 wird die bundesweite Wanderausstellung noch in der Königsgalerie Duisburg kostenlos zu sehen sein.

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War on Terror

Essen, 24. Januar 2017

Die letzte Veranstaltung der Reihe "Großerzählungen des Extremen" widmete sich dem globalen Krieg gegen den Terror. Susanne Kirchhoff, Universität Salzburg, und Frank Gadinger, Leiter des Forschungsbereichs 4 des Kollegs, beleuchteten die Genese dieses Narrativs nach dem 11. September 2001 sowie seine Veränderungen vor dem Hintergrund eines sich verändernden globalen Kriegsgeschehens. 

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Die Erzählung des aktuellen Islamismus als unhistorische Buchgläubigkeit

Essen, 17. Januar 2017

In der dritten Veranstaltung der Reihe "Großeerzählungen des Extremen" haben sich Susanne Schröter vom Frankfurter Forschungszentrum für Globalen Islam (FFGI) und Aladin El-Mafaalani von der Fachhochschule Münster mit den Narrativen und Diskursen im aktuellen Islamismus und seinem Charakter als "unhistorische Buchgläubigkeit" auseinandergesetzt.

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2016 Earth System Governance-Konferenz in Nairobi: Komplexität und Ungleichheit

Nairobi, 7.–9. Dezember 2016

Die diesjährige Earth System Governance-Konferenz widmete sich über drei Tage lang auf verschiedenen Panels und Sitzungen dem übergreifenden Thema von Komplexität und Ungleichheit ("Confronting Complexity and Inequality"). ForscherInnen aus der ganzen Welt präsentierten ihre innovativen Arbeiten, tauschten ihre jüngsten Erkenntnisse sowohl mit der Community des Earth System Governance Projektes als auch mit politischen Entscheidungsträgern und Stakeholdern aus und planten zukünftige Kooperation. Die diesjährige Konferenz – die siebte der Konferenzreihe – fand unter der Leitung von Fariborz Zelli, Senior Fellow am Käte Hamburger Kolleg/Centre for Global Cooperation Research, statt. Das Kolleg war eine der unterstützenden Institutionen der diesjährigen Konferenz, die erstmals in Afrika stattfand. Somit wurde auf die Forschung zur Umwelt-Governance in und um Afrika ein besonderes Augenmerk im Programm gelegt.

Programm

Energisch im Widerstand – Erzählungen des Populismus in Europa

Essen, 6. Dezember 2016

In der zweiten Veranstaltung der Reihe haben sich Claus Leggewie, Co-Direktor des Kollegs und Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI), und Paula Diehl, Humboldt-Universität zu Berlin, kritisch mit den Ursprüngen, Hintergründen und der sich wandelnden Rolle des Populismus in Europa auseinander gesetzt.

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Der Ethnopluralismus als Erzählung der "Neuen Rechten"

Essen, 22. November 2016

Zum Auftakt der Vorlesungsreihe "Großerzählungen des Extremen" haben die beiden Experten Thomas Pfeiffer und Daniel-Pascal Zorn das Konzept des "Ethnopluralismus" vorgestellt, dass sich als Narrativ der "Neuen Rechte" mittlerweile bishin zur rechtsextremen Szene als Diskurs durchsetzt. Ein Narrativ, dass globale Strukturen infrage stellt und die kulturellen Voraussetzungen für Kooperation untergräbt. Gemeinsam organisiert mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI), ist das Ziel dieser Veranstaltungsreihe diskursive und praktische Radikalisierungen verschiedener Art zu analysieren.

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Kooperation auf Augenhöhe? Machtasymmetrien in bilateralen Kulturbeziehungen

Frankfurt, 19. Oktober 2016

Machtasymmetrien zwischen Staaten stellen bilaterale Kulturbeziehungen vor Herausforderungen, insbesondere dann, wenn die Beziehungen von einer kolonialen Vergangenheit geprägt sind. Akteure der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik müssen die eigene Position reflektieren und Möglichkeiten für gleichberechtigte Kooperationen schaffen. Wie Zusammenarbeit in diesen Verhältnissen aussehen kann, diskutierten beim Weltempfang der Frankfurter Buchmesse Prof. Dr. Reinhart Kößler (Arnold-Bergstraesser-Institut Freiburg / Institute for Reconciliation and Social Justice, The University of the Free State, Südafrika), Dr. Annika Hampel (Leiterin International Office, HS Schmalkalden), Dr. Isabel Schäfer (assoziierte Wissenschaftlerin, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)) und Dr. Nicole Renvert (ehemalige Postdoc Fellow, Centre for Global Cooperation Research). Die Podiumsdiskussion wurde gemeinsam mit dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) organisiert.

Peacebuilding and Peacekeeping: Rethinking Paradigms, Institutional Aspects and Impacts on the Ground

Brüssel, 14. September 2016

Bei der Gastvorlesung, die zusammen mit dem Vesalius College und dem Global Governance Institute organisiert wurde, haben Prof. Hylke Dijkstra (University of Maastricht), Prof. Joachim A. Koops (Vrije Universiteit Brussels) und Prof. Ulrich Schneckener (Universität Osnabrück und Senior Fellow am Kolleg) im Rahmen einer Präsentation ihrer kürzlich veröffentlichten Bücher Paradigmen der Friedens- und Konflikforschung und Security Studies sowie aktuelle Herausforderungen kritisch diskutiert. Der Gastvortrag setzte den Auftakt der European Peace & Security Studies-Vorlesungsreihe des Vesalius College in Brüssel.

Internationale Solidarität: Ideal von gestern oder neu aufkommende Norm?

Berlin, 1.–2. September 2016

Der Gedanke internationaler Solidarität wohnte den Vereinten Nationen (UN) seit ihrer Gründung inne. Aber erst in den späten 1990er Jahren fand der Begriff Eingang in universell vereinbarte Dokumente. Die Millenniumserklärung der UN nahm explizit Bezug auf Solidarität als einem von sechs fundamentalen Werten in den internationalen Beziehungen. Ironischerweise erfolgte die Annahme dieser Erklärung am Ende einer Dekade des kooperativen Multilateralismus. In der Folge schien Solidarität ihre Bedeutung als Leitprinzip internationaler Politik immer mehr zu verlieren. Ist internationale Solidarität also eine Vision von gestern? Oder werden wir gerade Zeugen eines erneuten historischen Wendepunktes als Reaktion auf gegenwärtige Krisen, der zu einer Wiederbelebung  internationaler Solidarität führt? Diese und weitere Fragen standen im Zentrum des diesjährigen Internationalen sef: Expertenworkshops, der gemeinsam von der Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) und dem Käte Hambuger Kolleg/Centre for Global Cooperation ausgerichtet wurde.

Programm

Bericht (en)

Rechtspluralismus statt Institutionenexport: Lokale Ansätze und Akteure in der Rechtsstaatlichkeits-zusammenarbeit

Loccum - 8.–10. Juni 2016

Ziel der Tagung ist es, praktische Ansätze und Umsetzungsstrategien zu skizzieren, wie der Rechtspluralismus in die Praxis der deutschen Rechtsstaatlichkeitszusammenarbeit Eingang finden kann. Begleitend zum Prozess der Bundesregierung, ein Nachfolgedokument zum Aktionsplan Zivile Krisenprävention von 2004 zu erarbeiten, bietet diese Tagung die Möglichkeit, den Stellenwert und die zukünftige Ausrichtung von Rechtstaatsförderung als Instrument deutschen Krisenengagements zu erörtern.

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Global Summit Prenegotiation: Die australische G20-Präsidentschaft

Bonn – 31. Mai 2016

Im Jahr 2017 wird Deutschland die G20-Präsidentschaft nach China antreten. Nach dem "Mittelmächte" wie Australien und die Türkei seit Jahren der G20 vorsitzen, werden globale wirtschaftliche Schwergewichte nehmen nun übernehmen. Während Kontinuität und Effektivität für die G20 entscheidend geworden sind, um ihre Bedeutung zu erhalten, wissen wir bisher wenig über die Faktoren, die einen effektiven, globalen und regionalen Gipfel fördern. Man kann aber annehmen, dass der oder die Gipfelvorsitzende eine förderliche Rolle im Hinblick auf den Erfolg eines Gipfels spielt. In dieser Lecture präsentierte Larry Crump (Professor an der Griffith University, Australien, und derzeit Senior Fellow am Kolleg in Duisburg) einen zusammen mit Christian Downie verfassten Artikel, in dem sie analysieren, welche Rolle der Vorsitz bei der Agenda-Bildung und bei den Vorverhandlungen während der australischen G20-Präsidentschaft 2014 gespielt hat.

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Ent-Nationalisierung - Beteiligung neu denken?!

Berlin - 09.-10. Dezember 2015

Wie soll die Welt in Zeiten zunehmender räumlicher und funktionaler globaler Interkonnektivität regiert werden? Wie können Bürger in der globalisierten politischen Arena partizipieren? Wie können Menschen befähigt werden, konstruktiv mit dem Verlust von Grenzen umzugehen? Diese und weitere Fragen wurden während der Konferenz “Ent-Nationalisierung – Teilhabe neu denken?” diskutiert, welche Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin in Kooperation mit dem Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research und dem Verein “Welt und Wir – Bewegung für ein international engagiertes Deutschland” ausgerichtet hat. Die bereichernden Diskussionen zwischen den Teilnehmern mit verschiedenstem Hintergrund vertieften das Verständnis aktueller Herausforderungen und boten dadurch vielversprechende Perspektiven für künftiges Engagement.

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© KWI, Photo: Georg Lukas

Konvivialismus: Eine Debatte

Buchvorstellung mit Claus Leggewie, Volker Heins, Britta Acksel und Henrike Knappe

Essen – 6. Oktober 2015

Das Modell des gewinnmaximierenden „homo oeconomicus“ hilft nicht weiter, um die aktuellen Herausforderungen von Gewalt, Ungleichheit und der Zerstörung des Planeten anzugehen. Daher ist ein alternatives Denkmodell notwendig, das die gegenseitige Abhängigkeit des Menschen, sein Bedürfnis nach Fürsorge, sowie seine Fähigkeit zur Kooperation anerkennt.

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© KWI, Foto: Georg Lukas

Homophobie und islamischer Extremismus

Essen – 3. Februar 2015

Die Ablehnung gleichgeschlechtlicher Liebesbeziehungen ist ein zentrales Element islamisch-fundamentalistischer Strömungen. Homophobe Äußerungen werden in diesen Kreisen offen getätigt – auch in Deutschland, derzeit vor allem durch Anhänger des Salafismus. Radikalisieren die Extremisten damit lediglich eine unter Muslimen weit verbreitete Haltung? In der Abschlussveranstaltung der Reihe "Homophobie im globalen Kontext ging Thorsten Gerald Schneiders dieser Frage nach. In seinem Vortrag stellte Schneiders das historische und gegenwärtige Bild von Homosexualität im Islam dar.

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© KWI, Foto: Georg Lukas

Homophobie in Russland

Essen – 26. Januar 2015

Die Haltung des Kreml offenbart sich regelmäßig als homophob: Seit Juni 2013 ist beispielsweise das öffentliche Reden über Homosexualität im Beisein von Minderjährigen gesetzlich verboten. Welchen Einfluss haben Gesetzgebung und politisches Klima auf die Verbreitung von Homophobie in Russland? Anhand von Bevölkerungsumfragen und Studien berichteten Wanja Kilber, Vorsitzender des Vereins Quarteera, und Politikwissenschaftler Prof. em. Peter Schmidt in ihrem Vortrag über die aktuelle Lage in Russland.

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God hates Fa(n)gs: Homophobie, religiöse Rechte und Popkultur in den USA

Essen – 15. Dezember 2014

Der Widerstand im Sommer 1969 gegen die Polizeirazzien in der Schwulenbar Stonewall Inn in der New Yorker Christopher Street steht am Anfang der neueren Lesben- und Schwulenbewegung der westlichen Welt. Die USA sind damit zum Ursprungsland der Bürgerrechtsbewegungen von sexuellen Minderheiten geworden. Zwar muss dieser Prozess bisher sowohl in Europa als auch in den USA als unabgeschlossen gelten. Doch es drängt sich die Frage auf, in welcher Weise gerade die USA nicht nur Modelle von gay identity und gay community hervorgebracht haben, sondern auch eine spezielle Form von Homophobie, wie sie sich zum Beispiel in anti-homosexueller Gesetzgebung einzelner US-Bundesstaaten oder der Propagandierung von Umerziehungstherapien für Lesben und Schwule artikuliert. Wie lässt sich die Popularität dieser rechtspopulistischen und fundamentalreligiösen Homophobie in den USA erklären? Um diese Frage zu beantworten, wird Peter Rehberg in seinem Vortrag sowohl Beispiele aus der politischen Berichterstattung in den US-Medien als auch popkulturelle Repräsentationen der Kontroversen um die Rechte sexueller Minderheiten (True Blood, American Horror Story) mit Hilfe psychoanalytischer, queertheoretischer und kulturtheoretischer Ansätze analysieren.

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Homophobie in Südafrika und Uganda

Essen – 24. November 2014

Im zweiten Vortrag der Reihe „Homophobie im globalen Kontext“ lieferte die Ethnologin und Autorin Rita Schäfer Einblicke in die Politik von Uganda und Südafrika. Das Anti-Homosexuellengesetz in Uganda sorgt seit Ende 2013 international für heftige politische Kontroversen und große mediale Aufmerksamkeit. Weltweit protestierten Menschenrechtsinitiativen gegen das Gesetzesvorhaben. Südafrika gilt im Unterschied zum ostafrikanischen Uganda als Zufluchtsland für verfolgte Homosexuelle und Trans-Menschen. Gleichgeschlechtliche Ehen sind legal und Geschlechtsumwandlungen möglich. Seit 1996 schützt das Land die Rechte von Menschen unterschiedlicher Geschlechtsidentität und -orientierung in der Verfassung. Gleichzeitig werden insbesondere schwarze Lesben Opfer homophober Hassgewalt, eine Strafverfolgung der Täter findet oftmals nicht statt. Lokale und internationale Homosexuellen- und Menschenrechtsorganisationen prangern diese Widersprüche zwanzig Jahre nach der demokratischen Wende am Kap an. Rita Schäfer nahm dieses Spannungsfeld in den Blick und erörterte sowohl aktuelle politische als auch kolonialhistorische und religiöse Bezüge. Beispiele illustrierten zudem die mutige Arbeit von Homosexuellenorganisationen und Aktivistinnen und Aktivisten.

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Homophobie – keine Ahnung, was das ist

Essen – 10. November 2014

Mit seiner mittlerweile zum Klassiker gewordenen Faschismusanalyse „Männerphantasien" (1977/1978), beschritt der Freiburger Kulturtheoretiker Klaus Theweleit neue Wege in der Faschismus- und der Geschlechterforschung. Große Medienresonanz erfuhr auch 2004 sein Buch „Tor zur Welt: Fußball als Realitätsmodell“. Dem Thema Homophobie im Fußball ging Theweleit in der Auftaktveranstaltung der Reihe „Homophobie im globalen Kontext“ am 10. November in Essen nach. Unter dem Titel „Homophobie – keine Ahnung, was das ist“ erläutert er u.a. am Beispiel der Männerbastion Fußball, welche Denkmuster und Mechanismen homophobem Verhalten zugrunde liegen.

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Die Angst vor der Gemeinsamkeit – Erfahrungen bei der Schaffung des Platzes des europäischen Versprechens

Essen - 25. September 2014

Die Grenze zwischen Künstler und Publikum aufheben und das Verhältnis von Kunst, Demokratie und Partizipation neu bestimmen – das ist das Ziel von Jochen Gerz. Am 25. September war der Konzeptkünstler am Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) zu Gast, um mit Claus Leggewie und dem Publikum über sein aktuelles Bochumer Projekt "Platz des europäischen Versprechens" zu diskutieren. Gerz, der von Volker Heins in Zusammenarbeit mit dem Käte Hamburger Kolleg / Global Cooperation Research Centre eingeladen worden war, ist in Deutschland vor allem durch Aufsehen erregende Installationen im öffentlichen Raum bekannt.

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New Alliances for Global Public Goods? What emerging powers expect of Germany and the EU

Berlin – 9./10. September 2014

Die internationalen Beziehungen haben sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. Dies hat bei einigen wichtigen internationalen Verhandlungsprozessen zu Blockaden geführt. Zugleich verschärfen sich die globalen Problemlagen. Es ist deshalb von großer Wichtigkeit, internationale Handlungsfähigkeit zurückzugewinnen. Der möglicherweise vielversprechendste Weg liegt dabei in der Konsolidierung bestehender und der Initiierung neuer Koalitionen zwischen aufstrebenden und etablierten Mittelmächten.

Am 9. und 10. September fand der diesjährige internationale Expertenworkshop der sef: in Kooperation mit dem Käte Hamburger Kolleg/Centre for Global Cooperation Research statt. Unter dem Titel "New Alliances for Global Public Goods? What emerging powers expect of Germany and the EU" diskutierten ca. 30 hochrangige internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer Voraussetzungen sowie mögliche Lösungswege für den Aufbau neuer Koalitionen zwischen aufstrebenden Mittelmächten und Deutschland sowie der EU. Schwerpunkte der Diskussion lagen auf den Themenfeldern der nachhaltigen Entwicklung und des Klimawandels sowie der menschlichen Sicherheit. Ein englischsprachiger Konferenzbericht ist in Kürze online verfügbar.

Programm

Bericht (en)

Convivialism: Beyond the Ideologies of the Past

Essen – 3. Februar 2014

Es ist wohl allgemein unumstritten, dass die “Ideologien der Vergangenheit” – Liberalismus, Kommunismus, Anarchismus etc. – keine Anhaltspunkte mehr für die Lösung der fast schon überwältigenden Herausforderungen bieten, denen die Weltgesellschaft sich aktuell gegenüber sieht. Allerdings ist nicht klar, ob es stattdessen alternative Ideengebäude gibt und geben kann, die heute als Leitlinien für das Handeln dienen können. Vor diesem Hintergrund traf sich 2013 eine Gruppe von 64 französischen und internationalen Intellektuellen um diejenigen Prinzipien zu formulieren, auf die sich die für eine „andere Welt“ engagierten Bewegungen und Denkschulen einigen können. Sie nannten diesen gemeinsamen Nenner „Convivialisme“ – die Kunst respektvoll miteinander zu leben, ohne die Tatsache auszublenden, dass Konflikte zwischen Menschen nie völlig überwunden werden können oder sollen. Bisher haben über 1000 Vereinigungen und Aktivisten sich dem „Manifeste convivialiste“ angeschlossen.

Alain Caillé, emeritierter Professor für Soziologie an der Universität Paris Nanterre, war einer der Hauptinitiatoren des Prozesses, der zur Verfassung des Manifests führte. Am 3. Februar 2014 präsentierte er die Prinzipien des „Convivialisme“ bei einem öffentlichen, vom Käte Hamburger Kolleg mitorganisierten Vortrag am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen und diskutierte sie mit dem Publikum. Hierzu gehören das Prinzip der gemeinsamen Humanität, das Prinzip der gemeinsamen Sozialität und das Prinzip individueller Singularität. In der angeregten Diskussion kehrte eine Frage mehrfach wieder: Wenn diese Prinzipien so „offensichtlich“ oder sogar „banal“ sind, dass es fast unmöglich ist, ihnen nicht zuzustimmen, warum fällt ihre Umsetzung dann so schwer?

Tobias Debiel, Alsi Sevindim, Volker Heins und Mathieu Rousselin

Why Multiculturalism Is Not Dead

Duisburg – 22. Januar 2014

Themen, die mit dem Stichwort "Multikulturalität" assoziiert werden, provozieren immer noch kontroverse Debatten in Deutschland und den Nachbarländern—sei es der Bau von Moscheen, die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts oder das jüdische und muslimische Beschneidungsritual. In einem öffentlichen Vortrag diskutierten Volker Heins und Asli Sevindim, beide Autoren einschlägiger Bücher über multikulturelle Konzepte und Realitäten in Deutschland, Ideen und Herausforderungen von Multikulturalität

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© Lucas Wirl

Zwischen Destabilisierung und Pluralisierung: Friede in Zeiten globaler Machtverschiebungen

Arnoldshain — 6.-8. Dezember 2013

Die 1990er Jahre waren eine Zeit des weltpolitischen Umbruchs. Es entstanden neue Ideen zum Umgang mit alten und neuen Herausforderungen der internationalen Politik. Dazu gehörten die Stärkung der UNO, die politische Aufwertung der Zivilgesellschaft und der Ausbau der nicht-militärischen Konfliktbearbeitung.

Nach diesem „Umbruch in der Weltpolitik“ (E.O. Czempiel) verschieben sich die internationalen Kräfteverhältnisse erneut. Westlich-liberale Ordnungsansprüche geraten ins Wanken. Steht damit die ganze Agenda einer Zivilisierung der Weltpolitik auf dem Spiel oder eröffnen sich neue Chancen für ihre Weiterentwicklung und allmähliche Umsetzung? Das war die Kernfrage der Jahrestagung der Vereinigung deutscher Wissenschaftler (VDW), die in Kooperation mit dem Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research und der Evangelischen Akademie Frankfurt aus verschiedenen Perspektiven behandelt wurde.

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China's perspective on the development of sub-Saharan Countries

Duisburg – 27. November 2013

Das zunehmende Engagement Chinas in Subsahara-Afrika hat in den letzten Jahren Aufmerksamkeit im Westen erzeugt, sowohl in der Bevölkerung als auch in akademischen Kreisen. Bei einem vom Kolleg veranstalteten öffentlichen Vortrag skizzierte Dr. Song Wei die chinesische Perspektive auf die Region, einschließlich der Ziele und Motive der chinesischen Regierung. In ihrer Funktion als Stellvertretende Generaldirektorin am Department of Aid to Foreign Countries, Handelsministerium der VR China, konnte Dr. Wei über die vergangenen und gegenwärtigen Aktivitäten von China in Subsahara-Afrika aufklären.

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Development Challenges in a Changing Context of Global Cooperation

Duisburg 4. November 2013

Am Montag, den 4. November, fand der diesjährige 'UAMR Development Day' im Mercator-Haus an der Universität Duisburg-Essen statt. Der 'Development Day' wird im Rahmen des 2011 gegründeten UAMR Graduate Center for Development Studies durchgeführt und präsentiert die Bandbreite der auf der Ruhr-Schiene stattfindenden Entwicklungsforschung.

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Human Security: Humanitarian Perspectives and Responses

Istanbul 24.-27. Okt 2013

Unter dem Dach des Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research organisierten Prof. Tobias Debiel, Prof. David Chandler und Prof. Lothar Brock zwei Panels auf der Konferenz 'Human Security: Humanitarian Perspectives and Responses' in Istanbul. Die Konferenz brachte die zwei jählrichen Veranstaltungen 'Istanbul Human Security Conference' und 'World Conference on Humanitarian Studies' zusammen.

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8. Pan-European Conference on International Relations

Sektion 'Democratizing World Society: Post-national Perspectives and Opposing Views'

18.-21. September 2013, Warschau

Die 8. Pan-European Conference on International Relations fand unter dem Thema "One International Relations or Many? Mulitple Worlds, Multiple Crises" in Warschau statt. Das Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research beteiligt sich in diesem Jahr unter der Leitung von Prof. Tobias Debiel, Dr. Rainer Baumann und Dr. Frank Gadinger mit der Sektion "Democratizing World Society: Post-national Perspectives and Opposing Views".

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Presidential War Power

Duisburg - 14. Mai 2012

In dem Vortrag „Presidential War Power“,  der vom Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research und dem Amerika Haus e.V. NRW organisiert wurde, sprach Dr. Louis Fisher über die Machtverschiebung zwischen dem amerikanischen Kongress und dem amerikanischen Präsident in der Kriegsführung. In der 90-minütigen Veranstaltung an der Universität Duisburg-Essen führte der Politologe das Publikum durch die Veränderungen in den Entscheidungsprozessen in Fragen von Krieg und Frieden der USA von 1789 bis heute.

Moderator: Dr. Markus Bockenförde, LL.M., wissenschaftlicher Geschäftsführer des Käte Hamburger Kolleg

Einladung „Presidential War Power”

Bericht: Darf der amerikanische Präsident den Krieg erklären?

Veranstaltungs-formate

Im Rahmen des Forschungsschwerpunktes "Globale Kooperation" gehört der Wissensaustausch zwischen den Fellows am Kolleg, Praktikern sowie mit der interessierten Öffentlichkeit als Wesensmerkmal zum Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research.

Um diesen Austausch zu realisieren, werden folgende Veranstaltungen vom Kolleg durchgeführt.

Konferenzen

Die Konferenzen – am Anfang, in der Mitte und am Ende des Kollegs – werden die Arbeit des Kollegs begleiten. Dazu eingeladen sind sowohl die Fellows, die wissenschaftliche Gemeinschaft als auch die interessierte Öffentlichkeit.

Käte Hamburger Lecture

Ein weiteres Schlüsselelement für eine fruchtbare Beteiligung sowohl der allgemeinen Öffentlichkeit als auch der wissenschaftlichen Gemeinschaft an der Arbeit des Kollegs sind die Käte Hamburger Lectures. Die Lectures werden vierteljährlich von prominenten Fellows und renommierten WissenschaftlerInnen durchgeführt. Für alle Interessierten bieten diese die Möglichkeit für einen intensiven Austausch und eine spannende Diskussion über die Forschungsschwerpunkte des Kollegs.

Käte Hamburger Dialoge

Die Käte Hamburger Dialoge gehören zu den wichtigsten Austauschplattformen des Kollegs. Mehrmals im Jahr sind Öffentlichkeit sowie Wissenschaft zu moderierten Gesprächen eingeladen, bei denen die Fellows und andere ExpertInnen zu ausgewählten Themen des Kollegs Stellung nehmen.

Meisterklasse Klausurtagungen

Die Meisterklasse Klausurtagungen (Masterclass Retreats) führt ausgewiesene ExpertInnen über mehrere Tage zusammen, um sich zu ausgewählten, forschungsbereichsübergreifenden Fragestellungen auszutauschen. In dieser besonderen „ Werkstattatmosphäre“ werden außerdem Impulse für die laufende Kollegsarbeit sowie für Veröffentlichungen gesetzt.

Praktiker Seminare

Zur Verbindung der theoretisch konzeptionellen Erkenntnisse mit empirischen Daten wird der fruchtbare Austausch des Kollegs mit hochrangingen ExpertInnen aus der Praxis in sogenannten Praktiker Seminaren gefördert. Zusätzlich wird zum Thema „Post-Kyoto-Regime der globalen Klimapolitik“ über fünf Jahre hinweg ein Delphi-Prozess in Berlin und Brüssel unterhalten.

Workshops

Die Workshop-Reihe wird wichtige Beiträge für die wissenschaftliche Arbeit über die Natur und Erfolgsbedingungen von globaler Kooperation liefern. Insgesamt zwölf Workshops bieten für die Teilnehmenden aus Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit den Raum, zu bestimmten Forschungsfragen intensiv zu diskutieren und sich innerhalb ihres Forschungs- und Tätigkeitsbereichs zu vernetzen.

InHouse&Guests

Die InHouse&Guests Workshops werden von den Forschungsbereichen und Fellows des Kollegs organisiert. Die WissenschaftlerInnen haben bei diesen Workshops am Duisburger Innenhafen die Möglichkeit, sich untereinander sowie mit geladenen, (inter)nationalen ExpertInnen über besondere Themen aus ihrer Forschung intensiv auszutauschen und interdisziplinär zu diskutieren.

Forschungskolloquium

Das Forschungskolloquium ist der intellektuelle Treffpunkt für Fellows und Mitarbeiter des Kollegs, um aktuelle Forschungsprojekte und -ergebnisse vorzustellen und in einem produktiven und interdisziplinären Umfeld zu diskutierten.