3. Vorbereitungsworkshop

Global Governance revisited: Normative-Cultural Claims and Problems of Legitimacy in International Negotiation Arenas

5./6. Dezember 2011

Am 5./6. Dezember 2011 wurden auf einem internationalen Workshop in Duisburg kreative Ideen entwickelt, um das Käte Hamburger Kolleg (KHK) „Politische Kulturen der Weltgesellschaft. Chancen globaler Kooperation im 21. Jahrhundert“ an der Universität Duisburg-Essen (UDE) vorzubereiten.

Bei dem Workshop diskutierten international renommierte Forscher sowie Praktiker am Runden Tisch, in Arbeitsgruppen und Streitgesprächen, ob sich kulturelle Unterschiede auf internationale Verhandlungsprozesse auswirken: Erschweren abweichende Erwartungen und Verhaltensweisen eine Vereinbarung? Oder kann die Vielfalt von Handlungsstilen als Ressource für Lernprozesse genutzt werden?

Der Workshop reflektierte dabei auch die Frage, wie „Kultur“ angemessen im Kontext internationaler Verhandlungen konzeptioniert werden kann. Dabei wurde weniger von unveränderbaren, regional oder religiös geprägten Mustern ausgegangen, sondern vielmehr von der Annahme, dass Kultur sich auf Haltungen, Werte, Verhaltensweisen und Lebensstile bezieht, die die Identität bestimmter Gruppen ausmachen und zugleich wandelbar sind. Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung bestand in der Frage, wo die Grenzen einer „Demokratisierung“ von Weltregieren liegen und inwiefern divergierende Vorstellungen von „globaler Gerechtigkeit“ für die Akzeptanz und Legitimität internationaler Verhandlungsergebnisse bedeutsam sind.

Ein Workshop des Instituts für Entwicklung und Frieden (INEF) im Gerhard-Mercator-Haus, Duisburg, gemeinsam organisiert mit dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Bonn, und dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI).

Workshop-Programm

Workshop-Dokumentation

Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen