Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research

News

Zweite Förderphase des Kollegs: Junior-Professur soll Grundlagenforschung im Politikfeld Migration stärken

16.01.2018

Mit dem neuen Jahr beginnt im Februar 2018 auch die zweite sechsjährige Förderung des Käte Hamburger Kollegs (Centre for Global Cooperation Research, GCR21) durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Duisburg-Essen hat für diesen Zeitraum ein Forschungsprogramm beschlossen, in dem "Migration" als eines von vier Politikfeldern untersucht werden soll. Eine neue Junior-Professur für "Transnationale Kooperations- und Migrationsforschung" (mit Tenure Track) am Institut für Soziologie eröffnet zukünftig weitere Möglichkeiten für den Austausch der Politikfeldforschung am Kolleg mit verwandten Forschungsaktivitäten der Universität.

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Konvergenz jenseits der lauten Töne - kursorische Gedanken zum Jahreswechsel

02.01.2018

Die Rekonfiguration der Weltgesellschaft hat sich in diesem Jahr fortgesetzt und das geschah jenseits des Lärms nationalistischer Gefühle, etlicher Gipfeltreffen von fraglicher Bedeutung, eines historischen Abkommens zum Verbot von Kernwaffen in einem Jahr voll schockierender Momente auf der Koreanischen Halbinsel, und trotz der offensichtlichen Mühen regionaler Zusammenschlüsse, sei es im Osten, Westen oder Süden. Stetig und unaufhaltsam aber hat ein Akteur das Gesamtbild letztlich dominiert: China.

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Globalisierung als Humanitäre Herausforderung 5: »Staatenlosigkeit ist eine Menschenrechtsverletzung«

23.12.2017

Für staatenlose Menschen ist der Zugang zu den meisten Grundrechten, Schutz und Ressourcen, welche mit Staatsbürgerschaft verbunden sind, versperrt. Im Interview mit dem Kolleg diskutiert Dr. Petra Gümplová die Lage staatenloser Menschen, von welchen die Rohingya in Myanmar ein bekanntes Beispiel sind, und legt einige Lösungsansätze für diese menschenrechtliche Problemlage dar.

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Globalisierung als Humanitäre Herausforderung 4: »Der Klimawandel löst Flucht und Vertreibung aus«

15.12.2017

21,5 Millionen Menschen werden seit 2008 jährlich durch klimatische Ereignisse vertrieben, nimmt das UN Flüchtlingswerk UNHCR an [1]. Dr. Stephen Adaawen, Fellow am Kolleg beantwortet die drängendsten Fragen rund um den Nexus zwischen Migration und Klimawandel und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Rolle der internationalen Gemeinschaft.

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Leitbild

Das Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research will zum besseren Verständnis der Möglichkeiten und Hindernisse grenzüberschreitender Kooperation beitragen. In einer Lerngemeinschaft entwickeln Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Fachrichtungen und allen Weltregionen die Umrisse einer zeitgemäßen Kooperationsforschung, um neue Wege globaler Politikgestaltung zur Krisenbewältigung und zum Schutz der globalen Gemeingüter zu erkunden. Unser Ziel ist es, zum Knotenpunkt eines sich daraus entwickelnden Forschungszweiges zu werden.

Das Käte Hamburger Kolleg „Politische Kulturen der Weltgesellschaft“ ist ein interdisziplinäres Zentrum für globale Kooperationsforschung (Centre for Global Cooperation Research) der Universität Duisburg-Essen. Es ist das jüngste von zehn Käte Hamburger Kollegs, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung als internationales geisteswissenschaftliches Forschungskolleg gefördert werden.