Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research

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"Das Entfernen von Inhalten ist bereits zu spät" - Käte Hamburger Dialogue stellt die Online-Defamierung in einen breiteren Kontext

13.12.2018

Online-Defamierung, die Verbreitung falscher Informationen zur Schädigung des Ansehens einer Person, war das Thema eines Roundtables, der vom Käte Hamburger Kolleg in Duisburg organisiert und von der Direktorin des Zentrums, Sigrid Quack, moderiert wurde. Wissenschaftler aus Kanada, Russland, den Niederlanden und Deutschland untersuchten die Möglichkeiten, dieses Phänomen anzugehen, und stellten die Diskussion in den breiteren Kontext der möglichen Regulierung von Social Media Plattformen auf nationaler und globaler Ebene in Zeiten wachsender autoritärer Regulierung und eines zunehmenden Plattformmonopolismus.

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Unheimlich Global: Verleumdungen im Netz sind beinahe überall auf dem Vormarsch

04.12.18 - Trotz allem Nutzen, das Internet hat auch große globale öffentliche Cyberräume für die Verbreitung von Diffamierung geschaffen. Wachsende Hassreden im Netz - verbale Erniedrigung und Demütigung anderer Individuen und Gruppen - untergraben den öffentlichen Diskurs zutiefst. Da sich die Verleumdung im Netz mit wenig Rücksicht auf territoriale Grenzen ausbreitet, wird sie zu einem Thema für globale Kooperation. Gleichzeitig steht die globale Zusammenarbeit gegen Hate Speech vor besonderen Herausforderungen. Unser Verständnis dieser Phänomene ist jedoch alles andere als klar. Am Kolleg haben wir uns die Aufgabe gestellt, dieses Thema in Angriff zu nehmen.

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Konferenz 'Counter-narratives to Regional Cooperation: Contesting European Union', 13.–14. Mai 2019

27.11.18 In einer Zeit, in der die transnationale und internationale Zusammenarbeit zunehmend aggressiver Kritik und offener Opposition ausgesetzt ist, wird sich diese Konferenz in Duisburg dem spezifischen Phänomen der Konternarrativen zur europäischen Integration widmen. Ein gemeinsamer Aufruf des Jean Monnet Centre of Excellence for the Study of a Transnational Europe (CESTE) in Porthmouth und des Käte Hamburger Kollegs /Centre for Global Cooperation Research (GCR21) lädt Forschende ein, Beiträge einzureichen, die sich strukturiert mit Akteuren und Narrativen befassen. Ziel ist es, die vergleichende Perspektive zu stärken und die Möglichkeiten einer späteren gemeinsamen Veröffentlichung zu eruieren. Organisiert wird die Konferenz von Wolfram Kaiser (University of Portsmouth) und Richard McMahon (University College London) in Zusammenarbeit mit dem Kolleg in Duisburg.

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Micheline van Riemsdijk, zu den Aussichten für einen globalen UN-Migrationspakt. Montage: KHK/GCR21

Das Globale und seine Bremser: Wird der UN-Migrationspakt dem Weg der Pariser Klimakonvention folgen?

Die Pariser Klimakonferenz markierte einen historischen Moment im öffentlichen Gedächtnis: Eine globale Einigung über gemeinsame Verpflichtungen zur Bewältigung einer globalen Herausforderung konnte erzielt werden. Der Rückzug der US-Regierung im Jahr 2017 konnte den Enthusiasmus nur kurz unterbrechen und resultierte in verstärkten Verpflichtungen durch den "globalen Rest". Mitte Dezember will die internationale Gemeinschaft über den Global Compact for Migration entscheiden, ein erster Versuch, Migration auf globaler Ebene zu begreifen. Im Interview mit dem Kolleg spricht Migrationsforscherin Micheline van Riemsdijk über die ersten globalen Bemühungen um Migration.

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Leitbild

Das Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research will zum besseren Verständnis der Möglichkeiten und Hindernisse grenzüberschreitender Kooperation beitragen. In einer Lerngemeinschaft entwickeln Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Fachrichtungen und allen Weltregionen die Umrisse einer zeitgemäßen Kooperationsforschung, um neue Wege globaler Politikgestaltung zur Krisenbewältigung und zum Schutz der globalen Gemeingüter zu erkunden. Unser Ziel ist es, zum Knotenpunkt eines sich daraus entwickelnden Forschungszweiges zu werden.

Das Käte Hamburger Kolleg „Politische Kulturen der Weltgesellschaft“ ist ein interdisziplinäres Zentrum für globale Kooperationsforschung (Centre for Global Cooperation Research) der Universität Duisburg-Essen. Es ist das jüngste von zehn Käte Hamburger Kollegs, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung als internationales geisteswissenschaftliches Forschungskolleg gefördert werden.